Für jeden Blick die richtige Mascara: So wählen Sie das passende Produkt für Ihre Augenform
Mascara gehört für viele zum täglichen Make-up. Nicht jede Formel und Bürstenform passt jedoch zu jeder Augenform. Besonders bei Schlupflidern oder tief liegenden Augen kann eine unpassende Mascara den Blick schwer wirken lassen oder zu Abdrücken am Lid führen. Der folgende Überblick zeigt, wie Sie die Wahl Ihrer Mascara auf Ihre Augenform abstimmen und welche Texturen und Bürsten Ihren Blick unterstützen.
Wie Augenformen bestimmen, welche Mascara Ihnen wirklich schmeichelt
Die Wirkung von Mascara hängt vom Produkt und von der anatomischen Form Ihrer Augen ab. Wichtige Punkte sind zum Beispiel:
- Lidform: sichtbares bewegliches Lid, Schlupflider, stark hängende Lider
- Augenlage: tief liegend, hervorstehend, mandelförmig
- Wimpernausrichtung: gerade, nach unten gerichtet, von Natur aus gebogen oder sehr kurz
Bei Schlupflidern liegt ein Teil des Oberlids über dem beweglichen Lid. Die Wimpern berühren dadurch häufiger das Lid, Mascara färbt schneller ab.
Bei tief liegenden Augen sitzen die Augen etwas weiter zurück in der Augenhöhle. Sehr voluminöse oder lange Wimpern berühren dann eher das Lid und verstärken den Eindruck eines beschatteten Blicks.
Mit der passenden Mascara lässt sich der Blick öffnen und definieren. Gleichzeitig sinkt das Risiko für Abdrücke und ein zu schweres Ergebnis.
So wählen Sie Ihre Mascara je nach Augenform und gewünschter Wirkung
★ Unsere Kosmetikexperten Empfehlung
Jetzt passende Produkte sichern
Starten Sie noch heute mit Ihrer Beauty-Routine
MAC Mascara Macstack Micro Brush Black (12 ml)
24,99 CHF
inkl. MwSt.
Grundpreis: 2.082,50 CHF / 1 l
Schlupflider: Definition statt Überladung
- Textur: Leichte, nicht zu cremige Mascara, die schnell trocknet und weniger verschmiert.
- Bürste: Schlanke, leicht gebogene Bürsten eignen sich, um präzise zu arbeiten und jede Wimper zu erreichen.
- Effekt: Trennung und Verlängerung statt extremem Volumen. Das lässt den Blick offener wirken, ohne das Lid zusätzlich zu beschweren.
- Auftrag: Konzentrieren Sie sich auf die Wimpernmitte und den äußeren Augenwinkel, um das Auge optisch anzuheben.
Tief liegende Augen: Hebende, öffnende Formeln
- Textur: Formeln mit Lift-Effekt, die die Wimpern sichtbar anheben und die Augen hervorholen.
- Bürste: Gebogene oder leicht konische Bürsten helfen, die Wimpern direkt am Ansatz aufzurichten.
- Effekt: Kombination aus Verlängerung und moderatem Volumen. Die Wimpern werden betont, ohne den Blick zu beschweren.
- Auftrag: Wimpern konsequent in die Höhe stylen und die Spitzen leicht betonen, um die Tiefe optisch zu reduzieren.
Große, runde Augen: Kontrolle statt Überdramatisierung
- Textur: Gut kontrollierbare, nicht zu flüssige Mascara, um Klumpen zu vermeiden.
- Bürste: Mittelgroße Bürsten mit Fokus auf Trennung geben den Wimpern mehr Struktur.
- Effekt: Leichtes Volumen und Definition gleichen die runde Form etwas aus, ohne sie übermäßig zu betonen.
Mandelförmige Augen: Viel Spielraum, gezielte Akzente
Mandelförmige Augen gelten als besonders vielseitig.
- Je nach Anlass können Sie stärker auf Volumen oder Länge setzen.
- Bürsten, die nach außen hin mehr Farbe abgeben, betonen die natürliche Form zusätzlich.
Typische Stolperfallen: und wie Sie sie vermeiden
1. Zu schwere Formeln bei Schlupflidern
Sehr cremige oder stark volumisierende Mascara kann Wimpern nach unten ziehen. Sie berühren schneller das Lid und verwischen eher.
2. Zu lange Wimpern bei tief liegenden Augen
Extrem verlängernde Produkte können bei tief liegenden Augen dazu führen, dass die Wimpern ständig ans Lid stoßen. Abdrücke und ein verschatteter Blick sind die Folge.
3. Unpassende Bürstengröße
Sehr große Bürsten sind bei kleinen oder tief liegenden Augen schwer zu kontrollieren. Das Risiko, ans Lid zu kommen, steigt.
4. Zu viele Schichten
Mehrere starke Schichten können die Wimpern verkleben und den Blick optisch verkleinern, vor allem bei Schlupflidern.
Praxistipps für einen offenen, wachen Blick mit Mascara
- Wimpern gut vorbereiten: Saubere, trockene Wimpern nehmen Mascara gleichmäßiger auf und klumpen weniger.
- Optional: Wimpernzange nutzen: Ein sanfter Schwung öffnet den Blick, besonders bei tief liegenden Augen oder nach unten gerichteten Wimpern.
- In Zickzack-Bewegungen auftragen: Vom Ansatz zur Spitze in leichten Zickzack-Bewegungen arbeiten, um mehr Definition und Trennung zu erzielen.
- Unterer Wimpernkranz bewusst dosieren: Bei Schlupflidern oder tief liegenden Augen genügt meist eine sehr zurückhaltende oder gar keine Mascara am unteren Kranz, damit der Blick nicht nach unten gezogen wird.
- Farbauswahl bedenken: Klassisches Schwarz wirkt stark. Bei feinen oder sehr kurzen Wimpern kann ein etwas softerer Ton harmonischer wirken und den Blick natürlicher öffnen.
- Zwischendurch kontrollieren: Mit einem sauberen Wimpernkamm lassen sich Klümpchen entfernen und die Form korrigieren.
Kurz zusammengefasst
Die ideale Mascara hängt von Ihrer Augenform, Ihrer Wimpernstruktur und der gewünschten Wirkung ab. Schlupflider profitieren von leichten Formeln und präzisen Bürsten, tief liegende Augen von liftenden, strukturierenden Texturen. Ziel ist es, den Blick optisch zu öffnen, statt ihn mit zu viel Produkt zu beschweren. Wenn Bürste, Textur und Auftrag zur Augenform passen, unterstützt Mascara die natürliche Form Ihrer Augen und betont den Blick gezielt.