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Von der Faszination des Duftes

Der eigene Duft ist die Essenz der eigenen Persönlichkeit und einzigartig für Mensch und Tier. Tiere kommunizieren durch Düfte und können sie nutzen, um ihr Revier zu verteidigen, einen möglichen Partner finden oder selbst dazu, sich vor Gefahren schützen. Der Mensch handelt nicht mehr rein instinktiv, doch ein Duft alleine reicht, um Emotionen auszulösen und Erinnerungen zu wecken, die fast schon vergessen waren. Der Mensch hebt sich dadurch ab, dass er Düfte aus einzelnen Zutaten erstellt, um mit dem daraus entstandenen Parfum eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Ein Parfum löst bis zu einem bestimmten Grad animalische Instinkte aus. Und darin liegt Faszination eines Duftes, der durch seine Zusammensetzung alleine solche Dinge bewirken kann und in jeder Hinsicht wichtig für das Wohlbefinden und die Lebensqualität sein kann. Sie sind darin der Musik ähnlich, die auf Menschen und die Umgebung wirkt und zum Beispiel die Stimmung nicht nur wiedergeben, sondern auch beeinflussen kann. Menschen nutzen Parfums meist aus einem Grund: Sie wollen sich besonders fühlen, abheben und auf ihre Mitmenschen wirken. Individuell ist dann die Wahrnehmung jedes Einzelnen. Je nach Zusammensetzung erreichen Parfums ganz unterschiedliche Menschen. So entwickelt sich das Parfum erst vom Luxusartikel zu einem doch auch edlen Artikel, der für viele selbstverständlich und begehrenswert ist. Sie hören nicht auf, eine besondere Attraktivität auszustrahlen und selbst die einfachsten Kompositionen können den Tag verschönern. Wichtig sind die ausgelösten Emotionen, die die Seele berühren.

Geschichte des Parfums

Das, was wir als Parfum bezeichnen, entstand erst in den späten Jahren des 16. Jahrhunderts in Italien und Südfrankreich, der Ursprung dessen liegt in der Frühantike. In den indischen und ägyptischen Hochkulturen entwickelte sich ein Nutzen von Rauchwerk aus Harzen, Rinden und weiteren Stoffen, die heute noch typisch in diesen Gegenden sind. Die ägyptische Kyphi-Mischung dieser Zeit wurde auch gehandelt und kam über Arabien nach Europa bis zu den Römern. Der Ursprung des französisch-stämmigen Wortes Parfum liegt auch im lateinischen "per fumum", was "durch Rauch" bedeutet. Die Römer schickten durch den Weihrauch ihre Wünsche an die Götter. Die Inder hingegen nutzten Riechstoffe schon früh zum Reinigen des Körpers oder auch, um das Liebesleben zu stimulieren. Zur gleichen Zeit fanden sich im Abendland nur einzelne Öle wie von Lavendel, die in ihrer Intensität nicht vergleichbar waren. Erst mit dem Aufstieg Venedigs zur Handelsmacht gelangten intensivere Duftstoffe nach Westeuropa, und im 16. Jahrhundert wurden erste hochkonzentrierte ätherische Öle, vor allem Rosenöl, nach Frankreich gebracht. 1580 etablierte sich Grasse dann als Parfum-Zentrum. Der Apotheker und Alchemist Francesco Tombarelli eröffnete eine erste Duftwerkstatt, und so nimmt Grasse noch heute eine äußerst wichtige Stellung ein.

Wie ein Duft entsteht

Was haben Pierre-François Guerlain, Edmond Roudnitska und Ernest Beaux mit Christopher Sheldrake und Francis Kurkdjian gemein? Sie sind oder waren allesamt Parfümeure, jene Meister, die mit ihren Duftkreationen Tausende begeistern und hierbei den klassischen Weg der Parfumherstellung beschreiten. Bevor das Parfum zum Kunden gelangen kann, wird erst ein Konzept entwickelt. Inspiration kann vieles sein, zum Beispiel ein Lied, der direkte Wunsch eines Kunden oder eine direkte Idee, welche Duftnoten miteinander harmonieren könnten. Die einzelnen Noten werden aus Pflanzen extrahiert, sind tierische Produkte oder werden synthetisch hergestellt. Roudnitska zum Beispiel war ein Pionier der Parfümerie, der es schaffte, den Duft von Maiglöckchen zu synthetisieren. Während der Herstellung mischen die auch „Nasen“ genannten Spezalisten Alkohol (meist 40 bis 70 Prozent) und destilliertes Wasser mit geringen Anteilen der ätherischen Öle. Häufig haben Parfümeure eine naturwissenschaftliche Ausbildung im Bereich Chemie oder Biologie, was bei der Bestimmung und Abmischung eines Akkords hilfreich ist. Die Duftstoffe können außerdem auch auf andere Duftträger wie Seifen übertragen werden.

Duftablauf-Duftpyramide

Kopfnote: Mit meist leichteren und frischen Noten präsentiert sich die Kopfnote zu Beginn eines Duftes. Sie bietet den ersten Eindruck und startet mit einem Kick, der sofort die Aufmerksamkeit der Nase auf sich zieht. Der Mensch entscheidet zu großen Teilen immer nach der Kopfnote, welcher Duft gefällt.

Herznote: Die Herznote, auch Mittelnote, ist das Herzstück des gesamten Duftes. Typisch werden hierfür florale und besondere Elemente genutzt, da die Herznote noch Stunden nach dem Auftragen erkennbar ist. Der bekannte Charakter, die Seele des Parfums, lässt sich durch die Herznote finden.

Basisnote: Vanille und schwere Hölzer sind typisch für die Basisnote. Sie steht nicht im Vordergrund, unterlegt die Herznote und sorgt dafür, dass der Duft lange getragen werden kann. Je nach Art des Duftes kann sie äußerst schwer sein, reagiert stark auf den jeweiligen Hauttyp der tragenden Person und entwickelt dadurch einen individuellen Charakter.

Parfumtypen

Eau de Cologne: Bei einem Eau de Cologne handelt es sich um eine, meist von Männern verwendete, Art des Parfums, die eine Konzentration von drei bis fünf Prozent Duftöl aufweist. Die Bezeichnung stammt vom italienischen Parfümeur Johann Maria Farina, der im 18. Jahrhundert einen Duft kreierte und ihn zu Ehren seiner Wahlheimat Köln nach der Stadt benannte. Kölnisch Wasser ist tatsächlich eine der wichtigsten Parfumarten. Berühmtester Nutzes eines Eau de Cologne war seinerzeit Napoleon Bonaparte, der es während seiner Besatzung Deutschlands favorisierte.

Eau de Toilette: Der Klassiker unter den Parfums ist das Eau de Toilette. Es stellt gleichzeitig einen der ältesten Typen dar, da es vom 16. bis ins 19. Jahrhundert als Ersatz zur Dusche genutzt wurde. "Toilette" beschreibt die morgendliche Wäsche. Tatsächlich wusch man sich früher – vor der Trennung von Frisch- und Abwasser – ungern, da Wasser als unrein galt. Bei dieser Variante finden sich sechs bis neun Prozent Parfumöl, bei Intense-Version häufig mehr.

Eau de Parfum: Besonders viele Duftöle finden sich in den Eau de Parfum-Varianten der einzelnen Kompositionen. Typisch sind zehn bis 14 Prozent, doch können auch mehr als 20 Prozent in die Düfte eingebracht werden. Diese Düfte sind äußerst intensiv und erhalten den Charakter der einzelnen Noten stärker. Häufig werden bei diesen Parfums weniger synthetische Komponenten genutzt. Eaux de Parfum bieten ebenso die deutlichste Sillage.

Eau Fraîche: Frisch und schnell verschwindend, mit einem äußerst geringen Anteil an Ölen. So kann ein Eau Fraîche beschrieben werden, das von der Zusammensetzung eher erfrischenden Duftwässerchen gleicht. Es soll nicht lange halten, sondern für einen kurzen Frischekick sorgen. Häufig finden sich viele Zitrusnoten in einer Komposition und Eaux Fraîche ähneln sehr den ursprünglichen Eaux de Toilette, die in Grasse und dem französischen Raum entwickelt wurden.

Die Wirkung von Düften auf Stimmung und Wohlbefinden

Dass Düfte eine Auswirkung auf Körper und Seele haben können, kennt man aus der Aromatherapie, doch Parfums sind fast schon allgegenwärtig und werden nicht nur während einer Massage aufgetragen. Ätherische Öle können auch medizinisch äußerst interessant sein, da sie ihre Wirkung nicht verfehlen. Bestimmte Noten können auch als Öl oder Rauchwerk direkt angewandt werden und lösen dadurch körperliche oder seelische Anspannung. Zedernholz ist perfekt, um sich nach einem langen Arbeitstag wieder kräftig zu fühlen, während Moschus in jeder Form erotisch stimulierend wirkt. Rose ist ein Allrounder. Sie wirkt nervenberuhigend, aphrodisierend, schafft eine Atmosphäre, in der sich der Mensch sicher fühlt. Daher wird sie auch gerne in Badeölen genutzt, da die Haut gereinigt wird. Wer Eukalyptus nutzt, kann dadurch Erkältungssymptome mildern. Parfums wirken manchmal ganz ähnlich zu ätherischen Ölen, nur in einer Form, die schneller und häufiger anwendbar ist. Doch natürlich sind sie vordergründig ein Lifestyle-Produkt. Schon am Morgen nach der Dusche aufgesprüht oder auch unterwegs aufgefrischt stellt ein Parfum durchaus einen Partner fürs Leben dar, wenn das Richtige gefunden wurde. Das Duftempfinden wird wesentlich durch die Assoziationen, die durch die einzelnen Noten ausgelöst werden, beeinflusst. Vanille zum Beispiel wirkt auf jeden Menschen anders. Für den einen erinnert es an Weihnachten, während andere Vanille als angenehmen Raumduft empfinden. Ebenso wirkt Patchouli. Einige empfinden es als aufdringlich, zu schwer und es kann sogar Kopfschmerz bereiten. Doch ist Patchouli für viele der Inbegriff des Orients oder von Vintagemöbeln. Die einzelnen Duftmoleküle regen an und kombinieren sich mit dem eigenen Denken - so werden auch tiefe Emotionen geweckt. Parfums können sogar Erinnerungen wachrufen, an die ein Mensch vielleicht nicht mehr denken will, gleichzeitig schenken sie Selbstvertrauen und helfen dabei, sich selbst auszudrücken oder eine Botschaft zu überbringen.

Verwendertypen

Luxusdüfte: Sie definieren sich als unsichtbaren Schmuck auf der Haut und können im Preis über dem Unvorstellbarem liegen. Sie bieten Duftnuancen, die sehr selten sind und deshalb sogar die Produktionsmenge bestimmen können. Das teuerste Parfum der Welt wird für etwa 200.000 Euro angeboten. Die Clive Christian No.1 - Imperial Majesty Edition ist der Inbegriff vom Luxus und präsentiert die Komponenten, die hier wichtig sind: Ein besonderer Flakon, edle Noten und das Gefühl der Erhabenheit.

Premiumdüfte: Premiumdüfte finden sich im noch bezahlbaren Rahmen und stehen in der Zusammensetzung den Luxusdüften in Nichts nach. Beispiele für diese Düfte wären Chanel Platinum Égoïste oder die Parfums von Bond No. 9. Unter den Premiummarken finden sich mehr als nur die Klassiker. Das macht diese Düfte so besonders, es lassen sich immer wieder neue Kreationen finden. Etablierte Düfte wie Chanel No° 5, aber eben auch die Nischendüfte von Creed oder Maison Francis Kurkdjian begeistern eine Vielzahl von Menschen, die mit Stil begeistern wollen.

Lifestyle: Wer einen Duft aus der Richtung Lifestyle sucht, wird zum Beispiel Vivienne Westwood, James Bond oder Escada finden. Diese sollen nicht durch eine besonders edle Zusammensetzung oder eine ausgefallene Idee überzeugen, sondern ein bestimmtes Lebensgefühl vermitteln. Die unterschiedlichsten Auren lassen sich durch Lifestyle-Düfte erzeugen. Dabei unterscheiden sich die Preise stark, meist liegen sie aber in den unteren Bereichen. Parfums dieser Sparte orientieren sich häufig an Trends, etablieren sich dann recht schnell und haben eine große Abnahme, die den Erfolg untermauert. Beispielsweise ermöglicht Dita von Teese das Gefühl von verführerischer Klasse, während Sun for Men by Jil Sander mit einem besonderen Sommer-Feeling aufwarten kann. Die einzelnen Düfte sprechen gleichzeitig bestimmte Modestile an.

Duftklassiker

DamenHerren
  • Chanel No° 5: Die Modeschöpferin Coco Chanel erschuf mit diesem Meisterwerk ein einzigartiges Vermächtnis, das seit 1921 unangefochten das Nummer Eins-Parfum der Frauenwelt darstellt.
  • Dior J'adore: Luxus seit 1999, unverändert in der Form und mit einem bezaubernden Mix aus Jasmin und Rosen.
  • Yves Saint Laurent Opium: Verführerisch in jeder Hinsicht, löste Opium aufgrund des Namens einen kleinen Skandal aus. Nelken, Ambra und Myrrhe halten im Winter warm.
  • Guerlain La Petite Robe Noire: Mandel, Kirsche und Beeren zeigen sich verführerisch im kleinem Schwarzen, einzigartig und mit einem sanften Lächeln.
  • L'Air Du Temps: Subtil verführt das Parfum, welches von einem geheimnisvollen Mädchen der Nachkriegszeit inspiriert wurde.
  • Miss Dior: Ein grüner Chypre-Duft, der nach Mittelmeer, Eichenmoos und Zitrus duftet. Entwickelt im Jahr 1947 fokussiert sich der Duft auf die weibliche Eleganz.
  • Vivienne Westwood Boudoir: Sinnlich und verspielt, aber mit Anlehnung an Punk sollte der erste Duft der britischen Ikone sein. Heute ist es eine Lifestyle-Komposition.
  • Y by Yves Saint Laurent: Y soll Frauen dazu anregen, über ihre weibliche Seite hinauszublicken und maskuline Elemente zu entdecken.
  • Dior Fahrenheit: Mythisch und holzig seit den 80ern und ungeschlagener Klassiker für den Herren, der auch Temperament zeigen will.
  • Jean Paul Gaultier Le Male: Jeder kennt Le Male und Gaultier hat es geschaffen, einen sexy, jungen Kerl zu erschaffen, der dem Flakon gleicht.
  • Chanel Bleu de Chanel: Hommage an die Männlichkeit, kreiert von einem der bekanntesten Parfumhäuser der Welt. Es ist ungezwungen und präsentiert puren Spaß.
  • Davidoff Cool Water: Der einzigartige Provence-Akkord aus Rosmarin, Lavendel und Minze machte Cool Water zum herrschenden Duft der 90er.
  • Aramis Classic: Komplex, nicht frisch, einfach typisch Vintage: So präsentiert sich Aramis im edel-schlichten Gewand.
  • Zino Davidoff: Zigarren, männliche Eleganz und sanfter Patchouli. Zino Davidoff ist ein Duft der Diskotheken und Kneipen der 80er.
  • Joop! Homme: Dekadent und aggressiv hebt sich Joop! Homme von klassischen Herrendüften ab. Zimt und Zitrusnoten bestimmen den Takt.
  • Hugo Boss Boss Bottled: Ein Duft für erfolgreiche Männer, die dennoch ihre nachdenkliche Seite nicht verbergen.
  • Green Irish Tweed by Creed: Klassischer Fougère-Duft, der lange Zeit nicht der Öffentlichkeit zugänglich war. Erinnert an die Frische Irlands.

Parfum in Kult und Kultur

Parfums gehören schon seit Jahrzehnten in die Kunst. Schauspieler und Musiker entwickeln zusammen mit Parfümeuren eigene Kreationen und selbst ganze Romane drehen sich um diese besondere Kunst. Das erste Parfum, welches für einen Hollywood-Star kreiert wurde, war Givenchy L'Interdit. 1957 eigens von Hubert de Givenchy für Audrey Hepburn entwickelt, etablierte es sich zu einem Klassiker und weckte Lust auf mehr Parfums zu Ehren von Idolen. Marylin Monroe half beim rasanten Aufstieg von Chanel No° 5 und immer öfter finden sich Künstler, die sich mit mehr oder weniger Erfolg an ein Parfum wagen. 1985 erhielten Parfums einen weiteren Aufschwung mit dem Roman "Das Parfüm" von Patrick Süskind. Es geht um einen Franzosen namens Jean-Baptiste Grenouille. Er wurde mit einem extrem empfindlichen Geruchssinn geboren worden und sein Talent von einem Parfümeur entdeckt. Seine unermüdliche Suche nach dem perfekten Duft macht ihn jedoch zu einem Mörder. Tom Tykwer schuf 2006 eine Filmumsetzung des Buches, 2018 inspirierte das eine Serie auf ZDFneo. Heutzutage sind immer mehr Künstler und Prominente daran interessiert, ihren Fans spezielle Düfte anbieten zu können. So können Elizabeth Taylor, Dita von Teese oder Christina Aguilera mit eigenen Kreationen punkten. Viele Schauspieler wie Keira Knightley, Emma Watson oder Brad Pitt modeln begeistert für Parfumhäuser und präsentieren deren Düfte der breiten Masse in Werbung.

Die meistverwendeten Aromen

  • Ambra grisea: Trocken, holzig und ein äußerst edles Aphrodisiakum, meist synthetisch
  • Patchouli: Süßlich, erdig und ein wenig muffig, veredelt äußerst unterschiedliche Düfte
  • Vanille: Warm und süß, perfekt um schwere Parfums zugänglicher zu gestalten
  • Moschus: Animalisch, samtig und die Quintessenz der anregenden Noten beim Parfum
  • Rose: Elegant und blumig, mit pudrigem oder anregendem Charakter, entspannend
  • Tonkabohne: Würzig mit Assoziationen aus Vanille, Mandeln, Süßholz und Tabak
  • Sandelholz: Orientalisch-samtig, versetzt sofort in Geschichten des Morgenlandes versetzt
  • Weihrauch: Harzig-holzig, versetzt in tiefe, spirituelle Gedanken mit samtigen Raucharoma
  • Tabak: Erinnert an Zigarren und stammt häufig direkt aus den bekannten Anbaugebieten
  • Bergamotte: Riecht wie eine einzigartige Mischung aus Zitrone und Orange
  • Neroli: Äußerst lieblicher Zitrusduft, der die Stimmung schnell aufhellen kann
  • Orange: Sonne und süße Früchte, tiefe Empfindungen und eine leichte Säure
  • Zitrone: Fruchtig und klar, spritzig und je nach Zitronenart äußerst intensiv
  • Zedernholz: Zedernholz riecht extrem nach Holz und verfügt über den charakteristischen Zedernduft
  • Lavendel: Typischer Lavendelduft, floral-würzig, erinnert sofort an einen Kräutergarten
  • Vetiver: Riecht nach Waldboden, Moos und viel Grün. Wirkt immer unterschiedlich.
  • Geranie: Eine Mischung zwischen Zitrone und floralen Elementen, sehr weiblich.
  • Jasmin: Weiße Blüten, die nach Honig und äußerst rein, asiatisch, wie ein Tee, duften.
  • Leder: Markanter, geschmeidiger Duft, versprüht Wärme und animalische Anziehungskraft.
  • Tuberose: Ein sinnlicher, verführerischer Duft, jedoch nicht zu fordernd oder strikt.

Lexikon der Duftfamilien

DamenHerren
  • Blumig-orientalisch: Kombiniert florale, orientalische und fruchtige Elemente um leichter zu wirken. Mystisches bleibt hierbei durch Vanille und Rosen erhalten.
  • Floral: Soliflor, eine Blütenart, oder ein Blütenakkord. Soll besondere weibliche Seiten betonen, die sonst nicht zur Geltung kommen und unterstreichen.
  • Floral-Chypre: Frische Blütenparfums, die zusammen mit zitrusartigen Akkorden ein frisches Gesamtbild schaffen. Besonders gut für den Sommer geeignet, da keine schwere Noten genutzt werden.
  • Tropisch: Hier kommen Ingredienzen zum Einsatz, die wie ein Fruchtcocktail wirken: Ananas, Kokosnuss oder Mango. Sie werden gerne für junge Düfte eingesetzt.
  • Chypre: Konzept aus frischer Kopfnote, ähnlich einem Eau de Toilette, dann intensiviert sich beim weiblichen Chypre der Ausklang meist zu einem sanften Patchouli-Blumenbouquet.
  • Chypre: Die maskuline Version des Chypre nutzt aquatisch-hesperidische Auftakte und schweift dann in starke Basisnoten ab.
  • Fougère: Die Noten der Fougère-Parfums bestehen aus Gewürzen und Hölzern, die maskuline Eigensinnigkeit präsentieren, dabei aber immer unterstützen.
  • Orientalisch-maskulin: Orientalische Parfums werden für den Herren häufig mit harschen Moschus- oder Zibetnoten kombiniert. Das hebt das Mystische auf eine einzigartige Ebene.
  • Holzig: Ähnlich den orientalischen Düften wird hier auf eine Kombination aus Hölzern und trockenen Noten gesetzt, die aufwecken und stark auf der Haut bleiben, jedoch nicht überladen wirken.
  • Leder und Tabak: Bei dieser Kombination ist der seltene Charakter von Zigarren, Lederjacken, aber auch erotischen Stunden zu finden.

Lexikon der Duftcharakteristik

  • Blumig: florale Elemente, die schwer, narkotisch, leicht, sauber oder frisch sind
  • Würzig: Diese Düfte riechen äußerst stark nach Gewürzen und deren Erzeugnissen
  • Chypre: Parfums aus hesperidischer Kopfnote, floraler Herznote und warm-moosiger Basisnote
  • Ozeanisch-aquatisch: Wässrige und transparent-frische Noten, die an Meer und Freiheit erinnern
  • Aldehydig: Rein synthetische, äußerst starke Noten, die wachsig, seifig oder fettig sind
  • Ambriert: Parfums, die mit dem warmen und holzigen Aroma des Ambra entwickelt wurden
  • Pudrig: Trocken, erinnern an Puder, Make-up und vermitteln etwas Pompöses
  • Animalisch: Noten, die eigentlich unangenehm riechen, in richtiger Dosierung jedoch erotisch-anregend wirken, wie Zibet
  • Aromatisch-agrest: Frische und energetische Parfums, die nach Gewürzen riechen
  • Balsamisch: Benzoe, Perubalsam und Vanille gehören hierzu, cremig und sinnlich-süß
  • Holzig: Dem Duft werden sinnliche-träumerische Noten aus Sandel- oder Zedernholz verliehen
  • Grün: Riecht nach Gras, Gräsern, Blättern und weiterer grüner Vegetation
  • Fruchtig: Süße Früchte wie Melonen, die häufig in temperamentvollen Düften wirken
  • Hesperidisch: Darunter werden die wichtigen Zitrusnoten, Orange, Zitrone, Limette und so weiter verstanden
  • Ledrig: Trocken, rauchig und häufig maskulin. Können Noten aus der Lederherstellung wie Birkenteeröl sein.
  • Gourmand: Süße Noten wie Karamell, Honig oder Schokolade. Verleihen zum Beispiel Weihnachtsfeeling.
  • Moschusartig: Waren früher eine heftige, "schmutzigere" Version bekannter animalischer Noten
  • Edel: Diese Noten verleihen Charakter, wirken herrschaftlich, wie teure Rosenöle
  • Elegant: Sind häufig klassischer Natur und erinnern oft an Vintage-Düfte
  • Romantisch: Parfums, die träumerisch und theatralisch sind. Nutzen häufig Rosen und weitere Blüten.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Da Parfums zu großen Teilen aus einer Vielzahl auch empfindlicher Stoffe bestehen, ist es wichtig, auf die Haltbarkeit der Gemische zu achten. Parfums verlieren mit der Zeit an Aroma, wenn sie einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt werden können und können sogar „kippen“. Ein Parfum sollte niemals zu warm, in direkter Licht- oder UV-Strahlung oder offen gelagert werden. Der enthaltene Alkohol könnte verdampfen und die ätherischen Öle an Intensität verlieren. Kühle und dunkle Orte sind für die Lagerung empfohlen, manche empfehlen selbst für Eaux de Toilette und Eaux de Cologne die Aufbewahrung im Kühlschrank. Typisch ist das Verblassen des Duftes mit den Jahren. Ein geöffnetes Parfum kann bis zu drei Jahre genutzt werden, ein Ungeöffnetes je nach Zusammensetzung signifikant länger. Es ist ganz natürlich, dass zum Beispiel die Vintage-Version eines Duftes aus dem Jahr 1960 schwächer riechen kann. Daher ist es oft so, dass Parfums nach einiger Zeit nicht mehr das Aroma besitzen, welches in der Erinnerung vorhanden ist. Wurde es bereits geöffnet, können die einzelnen Aromen komplett anders wirken, da sie je nach Lagermöglichkeit den unterschiedlichsten Temperaturen, Druckverhältnissen oder Lichteinstrahlungen ausgesetzt werden.

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