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Wie finde ich heraus, welcher Haartyp (fein, dick, glatt, lockig) meine Haarpflege-Basis bestimmen sollte?

Welcher Haartyp bin ich? So finden Sie die Basis für Ihre Haarpflege

Viele Haarprobleme entstehen nicht, weil Produkte „schlecht“ sind, sondern weil sie schlicht nicht zum eigenen Haartyp passen. Wer sein Haar falsch einschätzt, wählt oft die falschen Texturen, überpflegt oder pflegt zu wenig. Ob fein, dick, glatt, wellig oder lockig – genau das bestimmt, was Ihr Haar braucht, wie schnell es beschwert wirkt und welche Formulierungen sinnvoll sind.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihren Haartyp selbst einordnen können – ohne Friseurtermin, ohne Spezialgeräte, dafür mit einem klaren Blick auf Ihr Haar und seine Gewohnheiten.


Was den Haartyp wirklich ausmacht – und warum das wichtig ist

Wenn von „Haartyp“ die Rede ist, geht es im Kern um zwei Faktoren:

  1. Die Haarstärke – wie dick ein einzelnes Haar ist.
  2. Die Haarstruktur – ob Ihr Haar glatt, wellig oder lockig wächst.

Beides ist überwiegend genetisch festgelegt. Die Form der Haarwurzel bestimmt die Wuchsrichtung und -form: eher gerade oder gekrümmt. Die Dicke des Haares hängt von der Größe der Haarwurzel und der Beschaffenheit der Hornschicht ab.

Warum das eine Rolle spielt:
Feines Haar kippt schnell in „platt und strähnig“, wenn es überladen wird. Dickes Haar wirkt dagegen ohne ausreichend Pflege oft störrisch oder „aufgeplustert“. Lockiges Haar neigt eher zu Trockenheit, glattes Haar dagegen dazu, schneller fettig zu wirken. Wer diese Grundmechanik versteht, kann Pflege realistischer auswählen und erspart sich einige Fehlkäufe – und Frust im Bad.


Schritt für Schritt: So erkennen Sie Ihren Haartyp zu Hause

Sie brauchen keinen Test im Labor, um Ihren Haartyp einzuschätzen. Ein paar einfache Beobachtungen reichen aus.

1. Die Stärke der einzelnen Haare prüfen

  • Nehmen Sie ein einzelnes Haar zwischen Daumen und Fingerkuppe.

    • Feines Haar: Sie spüren es kaum oder nur sehr zart.
    • Mittleres Haar: Sie merken es deutlich, ohne dass es besonders dick wirkt.
    • Dickes Haar: Es fühlt sich stabil an, fast wie ein feines Fädchen.
  • Zweite Möglichkeit: Legen Sie ein Haar auf ein weißes Blatt Papier.

    • Feines Haar wirkt sehr zart, zum Teil schwer erkennbar.
    • Dickes Haar fällt deutlich ins Auge und wirkt optisch „präsenter“.

2. Die Struktur im trockenen Zustand beobachten

Lassen Sie Ihr Haar an der Luft trocknen – ohne Stylingprodukte, ohne Föhnen mit Bürste.

  • Glatt: Trocknet ohne Wellen, liegt relativ nah am Kopf an.
  • Wellig: Bildet S-Wellen, aber keine geschlossenen Locken.
  • Lockig: Deutliche Ringel oder Spiralen, oft mit Sprungkraft.
  • Sehr lockig/kraus: Enge Kringel, viel Volumen, die Struktur wirkt dichter.

3. Wie verhält sich Ihr Haar im Alltag?

Achten Sie ein paar Tage auf typische Muster:

  • Wird es schnell platt und am Ansatz fettig?
    Häufig ein Hinweis auf feines, eher glattes Haar.
  • Wirkt es füllebetont, aber schwer zu bändigen oder „buschig“?
    Das sieht man oft bei dickem oder lockigem Haar.
  • Neigt es stark zu Frizz und Trockenheit, besonders in den Längen?
    Typisch für gewelltes bis lockiges Haar.

Wenn Sie diese Eindrücke zusammenführen, ergibt sich ein recht klares Bild – etwa „fein und glatt“, „mittel und wellig“ oder „dick und lockig“.


Typische Irrtümer: Wo viele sich beim Haartyp verschätzen

1. „Meine Haarmenge ist gleich mein Haartyp“

Zwei Dinge werden oft durcheinandergebracht:

  • Haardichte: Wie viele Haare wachsen auf der Kopfhaut?
  • Haarstärke: Wie dick ist ein einzelnes Haar?

Sie können sehr viele, aber extrem feine Haare haben – oder nur relativ wenige, dafür sehr dicke. Für die Grundauswahl Ihrer Pflege zählt in erster Linie die Stärke der einzelnen Haare, nicht die optische „Menge“.

2. Styling-Schäden mit Haartyp verwechseln

Spliss, Frizz, strohige Längen oder fehlender Glanz sagen vor allem etwas über den Zustand des Haares aus – Hitze, Färben, Reibung – und weniger über den Haartyp. Trockenes, strapaziertes glattes Haar bleibt glattes Haar. Es hat nur zusätzlich Reparatur- oder Feuchtigkeitspflege nötig.

3. „Locken sind immer dicke Haare“

Das ist ein Klassiker. Lockiges Haar kann sehr fein sein. Solche feinen Locken reagieren empfindlich auf falsche Produkte: Zu reichhaltig – und sie hängen sich aus oder frizzeln.
Umgekehrt können glatte Haare sehr dick, schwer und „starr“ sein, auch wenn keine Locke in Sicht ist.


Worauf Sie bei Ihrer Haarpflege-Basis je nach Haartyp achten können

Die konkrete Produktmarke ist zweitrangig. Wichtig ist, in welche Richtung die Pflege geht.

Feines Haar (glatt oder leicht wellig)

  • Leichte Texturen wählen (z. B. Fluids, leichte Conditioner).
  • Produkte sparsam verwenden, lieber nachdosieren als überladen.
  • Pflege vor allem in Längen und Spitzen, den Ansatz eher aussparen.

Mittleres Haar

  • Hat meist die größte Bandbreite an „verträglichen“ Produkten.
  • Sowohl leichte als auch etwas reichhaltigere Formulierungen können passen.
  • Nach Neigung anpassen: eher zu Trockenheit → mehr Pflege, eher schnell fettend → reduzierte, leichtere Pflege.

Dickes Haar

  • Verträgt meist mehr Produktmenge, ohne sofort platt zu wirken.
  • Profitert von reichhaltigeren, glättenden oder „bündelnden“ Formulierungen.
  • Strukturgebende Pflege (Cremes, reichhaltige Leave-ins) hilft beim Bändigen.

Welliges und lockiges Haar

  • Braucht in der Regel mehr Feuchtigkeit als glattes Haar.
  • Im trockenen Zustand besser nicht durchbürsten, um Frizz zu vermeiden.
  • Routinen, die Locken definieren (zum Beispiel Leave-in, Gel, Scrunchen), sind oft sinnvoller als klassisches „Durchkämmen und Föhnen“.

Kurz zusammengefasst

Ihr Haartyp wird im Wesentlichen durch zwei Dinge bestimmt: die Stärke der einzelnen Haare und die Struktur (glatt, wellig, lockig). Beides können Sie mit einfachen Tests zu Hause gut einschätzen.

Sobald klar ist, ob Ihr Haar eher fein oder dick ist und wie es sich im trockenen Zustand verhält, haben Sie eine zuverlässige Grundlage. Auf dieser Basis lassen sich Pflege, Texturen und Routinen deutlich gezielter auswählen – und Sie sind weniger anfällig für Trends, die mit Ihrem Haar wenig zu tun haben.


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