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Welche unterschiedlichen Arten von Schuppen gibt es auf der Kopfhaut?

Schuppen ist nicht gleich Schuppen: Welche Arten es auf der Kopfhaut wirklich gibt

Schuppen auf der Kopfhaut gehören zu den häufigsten Beauty-Themen überhaupt – und sind trotzdem für viele ein Unsicherheitsfaktor. Sie sehen nicht immer gleich aus, fühlen sich unterschiedlich an und haben verschiedene Auslöser. Wer diese Unterschiede kennt, kann Pflege und Routine deutlich gezielter wählen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Schuppenarten typischerweise vorkommen, woran Sie sie erkennen und wie Sie im Alltag sinnvoll damit umgehen.


Was Schuppen eigentlich sind – und warum sie entstehen

Die Kopfhaut erneuert sich fortlaufend. Hautzellen wandern nach oben, verhornen und werden schließlich abgestoßen. Normalerweise sind diese Schüppchen so fein, dass sie kaum auffallen.

Werden sie größer, kleben zusammen oder treten in großer Menge auf, sprechen wir von sichtbaren Schuppen. Dahinter steckt meist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren:

  • veränderte oder gesteigerte Talgproduktion
  • erhöhte Empfindlichkeit oder Reizbarkeit der Kopfhaut
  • vermehrte Besiedelung mit Hefepilzen, die natürlicherweise auf der Haut vorkommen
  • äußere Einflüsse wie Klima, Stylingprodukte oder mechanische Reizung

Je nachdem, wie die Kopfhaut auf diese Einflüsse reagiert, lassen sich Schuppen grob in zwei Hauptformen einteilen – fettig und trocken – dazu kommen Mischformen und Schuppen als Begleiterscheinung bestimmter Hauterkrankungen.


Die wichtigsten Schuppen-Arten im Überblick

Fettige, gelbliche Schuppen

Diese Schuppenart haftet oft an der Kopfhaut oder an den Haaren. Typisch sind:

  • gelbliche bis cremefarbene Färbung
  • eher flach, leicht fettig beim Anfassen
  • häufig in Kombination mit glänzender, ölig wirkender Kopfhaut

Meist entsteht dieser Typ, wenn die Talgproduktion erhöht ist und sich abgestorbene Hautzellen mit Talg vermischen. Nicht selten treten gleichzeitig Rötungen oder Juckreiz auf.

Trockene, weiße Schuppen

Das sind die klassischen „Schneeflocken“, die vor allem auf dunkler Kleidung auffallen:

  • kleine bis mittelgroße, trockene Schüppchen
  • weiß oder sehr hell
  • lösen sich leicht und fallen aus dem Haar
  • oft begleitet von gespannter, eher trockener Kopfhaut

Hier steckt häufig eine gestörte Hautbarriere dahinter, kombiniert mit zu wenig Feuchtigkeit und Lipiden in der Kopfhaut.

Mischformen der Schuppen

Bei vielen Menschen zeigt die Kopfhaut ein gemischtes Bild:

  • öligere Bereiche (z. B. am Oberkopf) mit eher fettigen Schuppen
  • trockenere Zonen (z. B. am vorderen Haaransatz) mit feinen, trockenen Schüppchen

Diese Mischformen sind eher die Regel als die Ausnahme – und sie verändern sich im Laufe des Jahres, etwa durch Temperaturwechsel oder veränderte Pflegeroutinen.

Schuppen als Begleiterscheinung von Hautzuständen

Schuppen können auch Teil von Hautzuständen sein, bei denen zusätzlich stärkere Rötungen, Entzündungen, nässende Stellen oder ausgeprägter Juckreiz auftreten. In solchen Fällen reicht eine reine „Anti-Schuppen“-Pflege meist nicht aus. Eine ärztliche Abklärung ist dann sinnvoll, um die genaue Ursache zu kennen und eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.


Was Sie im Alltag tun können: sanfte Pflege nach Schuppen-Typ

Bei eher fettigen Schuppen

  • Haare regelmäßig waschen, aber die Kopfhaut nicht kräftig rubbeln
  • lauwarmes Wasser statt sehr heißem verwenden
  • Stylingprodukte nur sparsam nutzen und möglichst nicht direkt auf die Kopfhaut sprühen oder auftragen

Bei eher trockenen Schuppen

  • milde, nicht austrocknende Shampoos wählen
  • Föhnhitze reduzieren, besser auf niedriger Stufe oder mit Abstand trocknen
  • nicht mit den Fingernägeln kratzen, auch wenn es juckt – lieber sanft massieren

Allgemeine Routinetipps

  • Bürsten mit leichtem Druck, nicht „schrubben“
  • Mützen, Caps und Stirnbänder regelmäßig waschen
  • auf starke mechanische Reize achten (z. B. sehr enge Zöpfe, stramme Dutts, harte Haarbänder)

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Manches, was gut gemeint ist, verschlimmert Schuppen eher:

  • Zu aggressives Waschen: Häufiges Waschen mit stark entfettenden Shampoos kann die Kopfhaut reizen und die Schuppenbildung ankurbeln.
  • Heißes Wasser: Hohe Temperaturen schwächen die Hautbarriere und fördern Trockenheit.
  • Kräftiges Kratzen: Das führt leicht zu Mikroverletzungen und kann Entzündungen begünstigen.
  • Zu viel Styling auf der Kopfhaut: Rückstände von Sprays, Schaum oder Wachs können die Haut zusätzlich irritieren.

Besser sind milde, regelmäßige Reinigungsroutinen und eine insgesamt schonende Behandlung der Kopfhaut.


Erprobte Tipps für eine ausgeglichene Kopfhaut

  • Beobachten Sie Ihre Kopfhaut über mehrere Wochen: Verändert sich der Schuppentyp je nach Jahreszeit, Stresslevel oder verwendeten Produkten?
  • Orientieren Sie die Waschfrequenz an Ihrem Haar- und Kopfhauttyp, nicht an einem starren Schema.
  • Legen Sie Phasen ein, in denen Sie auf stark parfümierte oder sehr reichhaltige Stylingprodukte weitgehend verzichten.
  • Behalten Sie auch Faktoren wie Schlaf, Stress und Ernährung im Blick – sie spiegeln sich nicht selten im Hautbild wider.

Wenn Schuppen trotz angepasster Pflege dauerhaft bestehen, sich deutlich verstärken oder mit Schmerzen, Entzündungen, starkem Juckreiz oder großflächigen Rötungen einhergehen, sollte ärztlich abgeklärt werden, was dahintersteckt.


Kurz zusammengefasst

Schuppen sind nicht alle gleich. Häufig stehen fettige, gelbliche Schuppen mit eher öliger Kopfhaut in Verbindung, trockene, weiße Schuppen treten eher auf empfindlicher, feuchtigkeitsarmer Haut auf – dazwischen gibt es zahlreiche Mischformen. Außerdem können Schuppen ein Hinweis auf bestimmte Hauterkrankungen sein. Wer seine Kopfhaut aufmerksam beobachtet und Pflege, Waschhäufigkeit und Styling daran ausrichtet, kann das Erscheinungsbild meist deutlich verbessern.


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