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Wie sollte eine einfache, aber effektive Abendroutine für unterschiedliche Hauttypen aussehen?

Abends zur Ruhe kommen: So sieht eine einfache, effektive Hautpflege-Routine aus

Warum die Abendroutine mehr ist als nur Abschminken

Nachts arbeitet die Haut auf Hochtouren: Sie repariert kleine Schäden, gleicht Stress des Tages aus und stärkt ihre Schutzbarriere. Eine gute Abendroutine nutzt genau diese Phase – ohne dass dafür ein halbes Badezimmerregal zum Einsatz kommen muss.

Statt eines komplexen 10‑Schritte-Programms reicht eine überschaubare Routine, die klug zusammengestellt ist. Das kann sich zeigen in: mehr Ausstrahlung, weniger Unreinheiten und einem insgesamt ruhigeren, gleichmäßigeren Hautbild.
Im Folgenden geht es um die grundlegenden Schritte und darum, wie Sie sie je nach Hauttyp sinnvoll anpassen.


Die Basis am Abend: Diese Schritte tun (fast) jeder Haut gut

Für die meisten Hauttypen genügt eine Routine mit drei bis vier klaren Bausteinen:

  1. Reinigung

    • Entfernt Schweiß, Talg, Make-up, Sonnenschutz und Schmutzpartikel des Tages.
    • Wichtig: milder, pH‑verträglicher Reiniger, kein aggressives Rubbeln oder Scheuern.
  2. Sanfte Unterstützung (optional)

    • Toner oder leichte Feuchtigkeitssprays können die Haut anfeuchten und auf die nachfolgende Pflege vorbereiten.
    • Nicht zwingend, aber angenehm – besonders bei trockener, empfindlicher oder feuchtigkeitsarmer Haut.
  3. Zielgerichtete Pflege

    • Für fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut: leichte Gel- oder Emulsions-Texturen, die schnell einziehen und nicht beschweren.
    • Für trockene oder reife Haut: cremigere, reichhaltigere Formulierungen, die Feuchtigkeit halten und Fette nachliefern.
  4. Augenpartie

    • Eine etwas leichtere Pflege um die Augen kann Trockenheitsfältchen und Spannungsgefühle reduzieren.
    • Nicht zu nah an den Wimpernkranz heran auftragen, um Reizungen zu vermeiden.

Die Leitlinie dahinter ist simpel: abends gründlich, aber sanft reinigen, dann Feuchtigkeit zuführen und – je nach Hauttyp – in unterschiedlichem Maß Lipide ergänzen.


So passen Sie die Routine an Ihren Hauttyp an

Normale Haut

  • Reinigung: milder Reiniger, der die Haut nicht austrocknet.
  • Pflege: leichte Creme oder Emulsion mit Fokus auf Feuchtigkeit.
  • Extra: 1–2 Mal pro Woche ein mildes Peeling kann den Teint klarer und glatter wirken lassen.

Trockene oder empfindliche Haut

  • Reinigung: cremige oder milchige Reiniger, möglichst ohne stark schäumende Tenside, die entfetten.
  • Pflege: reichhaltigere Cremes mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Inhaltsstoffen, die die Hautbarriere stärken.
  • Extra: Peelings nur selten und sehr mild einsetzen, dafür stärker auf Beruhigung und Schutzbarriere achten.

Fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut

  • Reinigung: sanfter Gelreiniger, der gründlich reinigt, ohne das Gefühl von „quietschend sauberer“ Haut zu hinterlassen.
  • Pflege: leichte, nicht komedogene Gel- oder Fluid-Texturen, die nicht beschweren.
  • Extra: punktuelle Produkte gegen Unreinheiten oder Pflege, die überschüssigen Talg reguliert, können gezielt unterstützen.

Mischhaut

  • Reinigung: milder Reiniger, der sowohl fettige als auch trockenere Partien toleriert.
  • Pflege: insgesamt leichte Creme; in trockenen Bereichen etwas großzügiger auftragen.
  • Extra: In der T‑Zone eher leichtere Textur verwenden, auf Wangen und Hals bei Bedarf etwas reichhaltiger pflegen.

Häufige Stolperfallen in der Abendroutine

Probleme entstehen oft weniger durch „zu wenig Pflege“ als durch Übertreibung oder unpassende Produkte:

  • Zu aggressive Reinigung: Wenn Reiniger brennen, die Haut spannt oder sich rötet, ist das ein klares Warnsignal.
  • Zu viele neue Produkte auf einmal: Reaktionen lassen sich dann kaum einem bestimmten Produkt zuordnen.
  • Tägliche starke Peelings: Das kann die Schutzbarriere schwächen und Unreinheiten langfristig sogar verstärken.
  • Unpassende Texturen: Zu reichhaltige Formulierungen können bei fettiger Haut zu mehr Glanz und verstopften Poren führen, zu leichte bei trockener Haut zu Spannungsgefühlen und Schuppung.

Praxistipps für eine Routine, die Sie wirklich durchhalten

  • Maximal 3–4 Schritte: Überschaubare Routinen werden eher zur Gewohnheit als komplexe Programme.
  • Konsequenz statt Perfektion: Jeden Abend eine einfache Routine bringt mehr als gelegentliche „Pflege-Marathons“.
  • Haut beobachten: Bei Rötungen, Brennen oder ausgeprägter Trockenheit Produkte prüfen, reduzieren und nicht aus Pflichtgefühl weiterverwenden.
  • Jahreszeiten mitdenken: Im Winter meist etwas reichhaltiger, im Sommer eher leichter pflegen.
  • Lippen einbeziehen: Abends eine pflegende Schicht auftragen, vor allem bei Heizungsluft, Wind oder starker Sonneneinwirkung.

Kurz zusammengefasst

Eine hilfreiche Abendroutine muss weder teuer noch kompliziert sein. Entscheidend sind: eine milde Reinigung, eine zur Haut passende Feuchtigkeitspflege und – je nach Bedarf – mehr oder weniger Reichhaltigkeit. Wenn Texturen und Intensität zu Ihrem Hauttyp und zur Jahreszeit passen, unterstützen Sie die natürliche Regeneration der Haut, ohne sie zu überfordern.
Wichtiger als die Anzahl der Produkte sind Regelmäßigkeit und die Bereitschaft, auf die Signale der eigenen Haut zu hören.


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