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Wie kann ich Pickelmale und Akne-Narben behandeln oder aufhellen?

Pickelmale und Akne-Narben: Was wirklich beim Aufhellen helfen kann

Viele Menschen sind mit der Akne längst durch – aber die Haut erinnert noch daran: dunkle Flecken, kleine Dellen, ein unruhiges Hautbild. Pickelmale und Akne-Narben können das Aussehen über Jahre beeinflussen und als sehr störend empfunden werden. In diesem Text geht es darum, wo der Unterschied liegt, welche Möglichkeiten zur Aufhellung und Glättung es gibt – und was realistisch machbar ist.


Pickelmale oder Narben? Warum die Unterscheidung wichtig ist

Nicht jeder Fleck nach einem Pickel ist automatisch eine Narbe.

Pickelmale (Hyperpigmentierung)

  • entstehen infolge einer Entzündung
  • zeigen sich als rötliche, bräunliche oder violette Flecken
  • die Hautoberfläche ist in der Regel glatt
  • können sich mit der Zeit von selbst wieder aufhellen

Akne-Narben

  • entstehen, wenn tiefere Hautschichten geschädigt wurden
  • zeigen sich als kleine Dellen (atrophische Narben), erhabene Stellen oder unregelmäßige Strukturen
  • bilden sich nicht spontan zurück, können aber deutlich gemildert werden

Für Pickelmale reichen oft eine konsequente, hautverträgliche Pflege und zuverlässiger Sonnenschutz. Bei echten Narben sind meist längere Zeiträume nötig, häufig kombiniert mit professionellen Behandlungen. Beide Formen lassen sich sichtbar verbessern – komplett „unsichtbar“ werden sie jedoch selten.


Pflege-Routine, die Pigmentflecken und Narben sanft unterstützt

Eine klar aufgebaute Routine kann dazu beitragen, Pickelmale aufzuhellen und Narben weniger auffällig wirken zu lassen.

1. Sanfte Reinigung
Setzen Sie auf milde Reiniger, die die Hautbarriere respektieren und nicht austrocknen. Zu aggressive Produkte fördern neue Reizungen und Entzündungen – damit auch neue Flecken.

2. Chemische Peelings in Maßen
Produkte mit milden Säuren (z. B. AHA/BHA) können:

  • abgestorbene Hautschüppchen lösen
  • den Hautton optisch ebenmäßiger machen
  • verstopften Poren vorbeugen

Wichtig ist ein langsamer Einstieg: nicht zu hoch dosieren, nicht zu häufig anwenden. Zu viel Peeling führt rasch zu Irritationen – und die wiederum begünstigen Pigmentstörungen.

3. Wirkstoffe gegen Pigmentflecken
In Pflegeprodukten kommen verschiedene Inhaltsstoffe zum Einsatz, die die Pigmentbildung regulieren oder den Hautton ausgleichen können, zum Beispiel:

  • Niacinamid
  • bestimmte Formen von Vitamin C
  • Azelainsäure
  • Süßholzwurzel- und andere pflanzliche Extrakte mit aufhellendem Potenzial

Diese Wirkstoffe brauchen Zeit. Veränderungen zeigen sich eher in Wochen bis Monaten – nicht von einem Tag auf den anderen.

4. Unterstützung bei Narbenstruktur
Bei der Hautstruktur stehen andere Effekte im Vordergrund:

  • Wirkstoffe, die die Zellerneuerung anregen (z. B. bestimmte Säuren oder Retinoide)
  • feuchtigkeitsspendende und aufpolsternde Inhaltsstoffe, die die Haut insgesamt glatter wirken lassen

Deutlichere strukturelle Verbesserungen gelingen meist nur mit professionellen Methoden wie Microneedling, Laserbehandlungen oder stärker konzentrierten chemischen Peelings. Solche Anwendungen gehören in fachkundige Hände.

5. Sonnenschutz als Schlüssel
UV-Licht ist einer der wichtigsten Faktoren, die Pickelmale nachdunkeln lassen. Ein täglicher Sonnenschutz mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor ist der Kern jeder Routine gegen Pigmentflecken – ohne ihn lassen sich die Ergebnisse anderer Produkte kaum halten.


Typische Stolperfallen auf dem Weg zu ebenmäßiger Haut

Gut gemeint ist nicht immer gut für die Haut. Häufige Fehler sind:

  • Ausdrücken und Kratzen: erhöht das Risiko von Entzündungen, Pigmentflecken und Narben deutlich.
  • Zu viele „starke“ Produkte parallel: mehrere Säuren, Retinoide und zusätzlich noch mechanische Peelings überfordern die Haut und können Pigmentstörungen verschlechtern.
  • Unregelmäßige Anwendung: Wirkstoffe gegen Pickelmale und Narben brauchen Konsequenz. Sporadische Nutzung bringt selten viel.
  • Kein oder zu geringer Sonnenschutz: ohne UV-Schutz werden Fortschritte immer wieder zunichtegemacht.

Realistische Strategien für sichtbar ruhigere, gleichmäßigere Haut

  • Zeit einplanen: Pickelmale hellen sich oft innerhalb einiger Wochen bis Monate auf, Narben benötigen deutlich mehr Geduld.
  • Schritt für Schritt vorgehen: Neue Wirkstoffe nacheinander einführen – so lässt sich besser beurteilen, was gut vertragen wird und was nicht.
  • Hautbarriere im Blick behalten: Eine intakte, gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut regeneriert schneller und reagiert weniger empfindlich.
  • Bei ausgeprägten Narben fachliche Unterstützung suchen: Tiefe Dellen oder großflächige Narben sprechen meist nur auf ärztliche oder professionelle kosmetische Verfahren (z. B. Microneedling, Laser, stärkere Peelings) wirklich an. Eine individuelle Beratung ist besonders bei empfindlicher oder dunklerer Haut sinnvoll, um Risiken zu minimieren.

Kurz zusammengefasst

Pickelmale und Akne-Narben sind verbreitet, aber sie müssen das Hautbild nicht dauerhaft dominieren. Pickelmale lassen sich mit einer ruhigen, konsequenten Pflege, ausgleichenden Wirkstoffen und täglichem Sonnenschutz oft deutlich aufhellen. Akne-Narben können durch längerfristige Pflege und – falls nötig – professionelle Behandlungen in ihrer Tiefe und Sichtbarkeit reduziert werden. Entscheidend sind ein realistischer Erwartungsrahmen, Geduld und ein schonender Umgang mit der eigenen Haut.


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