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Woran erkenne ich meinen Unterton (warm, kühl, neutral) für die Foundation-Auswahl?

Wie Sie Ihren Hautton-Unterton finden – und endlich die passende Foundation wählen

Oft scheitert die Suche nach der richtigen Foundation nicht an der „Farbe“, sondern am Unterton. Man steht vor dem Regal, probiert mehrere Nuancen – und trotzdem wirkt alles irgendwie fahl, zu gelb, zu rosa oder leicht grau. Der entscheidende Punkt ist: Passt der Unterton der Foundation zu Ihrem eigenen – warm, kühl oder neutral?

Im Folgenden geht es darum, was der Unterton eigentlich ist, wie Sie ihn verlässlich bestimmen und wie Sie dieses Wissen ganz praktisch bei der Foundation-Wahl nutzen.


Was der Unterton wirklich ist – und warum er wichtiger ist als die Helligkeit

Ihr Hautton setzt sich grob aus zwei Ebenen zusammen:

  • Oberton: die sichtbare Helligkeit (hell, mittel, dunkel)
  • Unterton: die feine Farbtendenz unter der Oberfläche (warm, kühl, neutral)

Während sich der Oberton im Laufe des Jahres verändert – im Sommer bräunen Sie, im Winter werden Sie heller – bleibt der Unterton im Normalfall ziemlich konstant.

Typische Untertöne:

  • Warmer Unterton: wirkt golden, pfirsichfarben oder leicht gelblich
  • Kühler Unterton: wirkt eher rosig, bläulich oder leicht rötlich
  • Neutraler Unterton: liegt zwischen warm und kühl, wirkt weder deutlich gelblich noch rosig

Stimmt der Unterton einer Foundation nicht mit Ihrem überein, passiert Folgendes:

  • Die Haut wirkt grau oder „aschig“.
  • Das Gesicht sieht schnell müde oder unruhig aus.
  • Die Foundation kippt ins Gelbliche oder Rosafarbene, obwohl sie von der Helligkeit her scheinbar passt.

Deshalb ist der Unterton bei der Foundation-Wahl mindestens so wichtig wie die Helligkeit – oft sogar entscheidend.


So finden Sie Schritt für Schritt Ihren Unterton zu Hause heraus

Sie brauchen kein Studio und keine Visagistin, um Ihren Unterton einzugrenzen. Diese einfachen Methoden funktionieren gut im Alltag und ergänzen sich gegenseitig.

1. Venen-Test am Handgelenk
Betrachten Sie bei Tageslicht die Innenseite Ihres Handgelenks:

  • Venen wirken eher blau oder violett → häufig kühler Unterton
  • Venen wirken eher grünlich → häufig warmer Unterton
  • Sie können keine klare Farbe erkennen → oft neutraler Unterton

2. Schmuck-Test
Stellen Sie sich bei gutem Licht vor den Spiegel:

  • Mit Silberschmuck wirkt Ihre Haut frischer, klarer → eher kühler Unterton
  • Mit Goldschmuck wirkt der Teint lebendiger, wärmer → eher warmer Unterton
  • Beides sieht stimmig aus → wahrscheinlich neutraler Unterton

3. Weiß-Test am Gesicht
Halten Sie ein schlichtes weißes T-Shirt oder ein weißes Blatt neben Ihr ungeschminktes Gesicht (Tageslicht, kein Kunstlicht):

  • Die Haut erscheint daneben rosiger oder leicht bläulich → eher kühl
  • Die Haut wirkt golden, beige oder leicht gelblich → eher warm
  • Es zeigt sich keine klare Richtung → eher neutral

4. Reaktion auf Sonne
Kein perfekter Test, aber ein zusätzlicher Hinweis:

  • Sie werden schnell braun und kaum rot → eher warmer Unterton
  • Sie bekommen leicht Sonnenbrand und bräunen langsam → eher kühler Unterton
  • Sie liegen irgendwo dazwischen → möglicherweise neutral

Verlassen Sie sich nicht auf nur eine Methode. Am aussagekräftigsten ist das Gesamtbild aus mehreren Tests.


Typische Denkfallen bei der Bestimmung des Untertons

Bestimmte Annahmen tauchen immer wieder auf – und führen oft in die Irre.

„Ich bin sehr hell, also habe ich sicher einen kühlen Unterton.“
Falsch. Helle Haut kann warm, kühl oder neutral sein. Helligkeit und Unterton haben nichts miteinander zu tun.

„Rötungen im Gesicht bedeuten kühlen Unterton.“
Rötungen kommen oft von empfindlicher Haut, Reizungen, Rosazea oder einfach Stress. Sie sagen wenig über den tatsächlichen Unterton aus.

„Wenn eine Foundation zu gelb wirkt, ist sie einfach zu dunkel.“
Nicht zwingend. Häufig passt die Helligkeit, aber der Unterton ist zu warm. Das Ergebnis: ein maskenhaftes, „angemaltes“ Gesicht, obwohl der Ton gar nicht so dunkel ist.

„Ein Test reicht, dann weiß ich Bescheid.“
Viele Menschen liegen zwischen den Kategorien oder sind nur leicht warm bzw. leicht kühl. Ein einzelner Test greift da zu kurz – die Kombination mehrerer Hinweise ist deutlich verlässlicher.


Wie Sie Ihr Unterton-Wissen in die Foundation-Auswahl übersetzen

Sobald Sie Ihren Unterton grob einordnen können, lässt sich die Auswahl im Drogerie- oder Parfümerieregal deutlich eingrenzen.

  • Bei warmem Unterton

    • Achten Sie auf Bezeichnungen wie „warm“, „golden“, „beige“, „olive“.
    • Testen Sie die Foundation direkt im Gesicht – am besten an Wange oder Kiefer, nicht auf der Hand.
  • Bei kühlem Unterton

    • Suchen Sie nach Nuancen, die als „rosig“, „porzellan“, „cool“ oder „pinkstichig“ beschrieben werden.
    • Die Foundation darf die Haut nicht ins Gelbliche ziehen – wirkt sie gelb, ist der Unterton nicht passend.
  • Bei neutralem Unterton

    • Ihnen stehen häufig sowohl leicht warme als auch leicht kühle Töne.
    • Bezeichnungen wie „neutral“, „natural“ oder „N“ im Farbcode sind oft ein guter Ausgangspunkt.
    • Testen Sie mehrere Nuancen dicht nebeneinander, um feine Unterschiede zu sehen.

Generell wichtig:

  • Prüfen Sie die Foundation bei Tageslicht, nicht nur im Kunstlicht des Ladens.
  • Tragen Sie sie in einem schmalen Streifen vom Kiefer zum Hals auf.
  • Die richtige Nuance verschmilzt optisch mit Ihrer Haut und passt zu Gesicht und Hals, ohne harten Übergang.

Kurz zusammengefasst

Der Unterton entscheidet maßgeblich darüber, ob eine Foundation natürlich mit Ihrer Haut verschmilzt oder wie eine Maske aufsitzt. Warm, kühl oder neutral beschreibt nicht die Helligkeit Ihres Teints, sondern die feine Farbrichtung darunter.

Mit ein paar einfachen Tests – Venenfarbe, Schmuck-Vergleich, Weiß-Test und Sonnenreaktion – können Sie Ihren Unterton realistisch einschätzen. Nutzen Sie die Ergebnisse als Leitfaden, wählen Sie Nuancen mit passender Unterton-Beschreibung und testen Sie sie bei Tageslicht im Gesicht. So wirkt Ihr Teint ruhiger, harmonischer und vor allem: nicht geschminkt, sondern einfach stimmig.


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