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Wie wähle ich die richtige Highlighter-Farbe für einen kühlen, warmen oder neutralen Unterton aus?

Strahlender Teint: So finden Sie die richtige Highlighter-Farbe für Ihren Hautton

Ein gut gewählter Highlighter lässt das Gesicht frischer, wacher und insgesamt stimmiger wirken. Ein unpassender Ton dagegen kann die Haut fahl, fleckig oder schlicht „speckig“ erscheinen lassen. Entscheidend ist dabei nicht nur, wie hell oder dunkel Ihre Haut ist, sondern vor allem Ihr Unterton. Ob kühl, warm oder neutral – jeder Hauttyp verträgt andere Nuancen. Im Folgenden lesen Sie, wie Sie Ihren Unterton einschätzen und welche Highlighter-Farben dazu am besten funktionieren.


Was der Hautton mit dem richtigen Glow zu tun hat

Damit Highlighter natürlich wirkt, sollte er mit Ihrem Unterton zusammenspielen – nicht gegen ihn anleuchten.

Der Hautton beschreibt nur, wie hell oder dunkel Ihre Haut ist.

Der Unterton verrät die Farbtemperatur darunter, meist in drei Richtungen:

  • kühl: rosé, bläulich, teils auch leicht oliv
  • warm: golden, pfirsichfarben, gelblich
  • neutral: weder deutlich rosé noch gelblich, wirkt eher ausgewogen

Highlighter enthalten fast immer subtile Farbstiche: rosé, gold, champagner, pfirsich oder perlmutt. Treffen diese den Unterton Ihrer Haut, verschmelzen sie optisch mit dem Teint. Starke Kontraste können interessant aussehen, kippen aber schnell ins Künstliche oder betonen Unebenheiten unnötig.


So bestimmen Sie Ihren Unterton – und wählen den passenden Highlighter

Schritt 1: Unterton erkennen

Es braucht keinen Farbtest im Labor. Drei kleine Alltags-Checks bringen meist schon Klarheit:

  • Venen-Check am Handgelenk:

    • wirken die Venen eher bläulich/violett → häufig kühler Unterton
    • eher grünlich → meist warmer Unterton
    • schwer zuzuordnen / Mischung → oft neutral
  • Schmuck-Test:

    • Silber wirkt stimmiger und lässt die Haut klarer aussehen → eher kühl
    • Gold schmeichelt mehr → eher warm
    • beides steht Ihnen ähnlich gut → tendenziell neutral
  • T-Shirt-Test:

    • Reines Weiß und kühles Rosa lassen Sie frischer wirken → eher kühl
    • Cremeweiß, Koralle und warme Töne stehen Ihnen besser → eher warm

Diese Tests liefern Anhaltspunkte, keine absolute Wahrheit. Am Ende zählt, wie Sie sich im Spiegel wahrnehmen – und womit Sie sich sichtbar wohler fühlen.

Schritt 2: Highlighter-Farben passend zum Unterton wählen

Für kühle Untertöne eignen sich besonders:

  • Perlmutt- und Eierschalen-Töne (leicht weißlich, aber nicht kreidig)
  • Rosé- oder Champagnertöne mit silbrigen Reflexen
  • Zart taupe- oder beigefarbene Highlighter ohne starken Goldstich

Sie bringen den Teint klarer und frischer heraus, ohne Rötungen oder Unreinheiten zusätzlich zu betonen.

Für warme Untertöne passen ideal:

  • Goldene Highlighter von hellem bis mittlerem Gold
  • Pfirsich-, Apricot- und Honig-Nuancen
  • Champagner mit warmer, weicher Strahlkraft

Diese Töne greifen die natürliche Wärme der Haut auf und lassen sie lebendig, aber nicht überladen wirken.

Für neutrale Untertöne funktioniert beides – in Maßen:

  • Zartes Champagner (weder deutlich rosa noch stark golden)
  • Beige- oder Sandtöne mit feinem Schimmer
  • Sanfte Rosé-Gold-Nuancen

Neutrale Untertöne sind relativ unkompliziert: Sie vertragen sowohl kühlere als auch wärmere Highlighter, solange die Farbe nicht zu extrem ausfällt oder deutlich „farbig“ wirkt.


Wo es oft hakt: typische Stolperfallen beim Highlighter

  • Zu helle, fast weiße Töne:
    Wirken schnell kreidig, setzen sich gerne in Poren und Textur ab – besonders bei mittlerer bis dunkler Haut.

  • Dominanter Goldschimmer bei kühlen Untertönen:
    Kann den Teint gelblich, fleckig oder „schmutzig“ wirken lassen.

  • Sehr rosige Highlighter bei ohnehin geröteter Haut:
    Verstärken Rötungen eher, als sie optisch auszugleichen.

  • Grober Glitzer:
    Betont jede Unebenheit und wirkt im Tageslicht oft unruhig; eher etwas für gezielte Effekte als für den Alltag.


Feiner Glow im Alltag: praktische Anwendungstipps

  • Mehr Licht als Glitzer:
    Für ein alltagstaugliches Ergebnis sind Highlighter mit feinem, gleichmäßigem Schimmer meist die bessere Wahl als Varianten mit sichtbaren Glitzerpartikeln.

  • Die richtigen Stellen betonen:

    • oberer Wangenknochen
    • Nasenrücken (sehr sparsam, sonst wirkt die Nase schnell speckig)
    • Amorbogen (Oberlippenherz)
    • innerer Augenwinkel und unter dem Brauenbogen
  • Auf die Hautstruktur achten:
    Neigen Sie zu größeren Poren, Akne oder Unebenheiten, setzen Sie den Highlighter knapp oberhalb dieser Bereiche. Direkt darauf lenkt er nur zusätzlich den Blick.

  • Lichtverhältnisse prüfen:
    Nach dem Schminken kurz ans Fenster treten. Was im Badlicht weich wirkt, kann draußen deutlich stärker glänzen.


Kurz zusammengefasst

Die passende Highlighter-Farbe orientiert sich weniger an Trends als an Ihrem Unterton.
Kühle Haut wirkt mit rosé-, perlmutt- und champagnerfarbenen Nuancen am stimmigsten, warme Haut mit goldenen, pfirsich- und honigfarbenen Tönen, neutrale Untertöne mit ausgewogenen Champagner- und Beigetönen. Idealerweise legt sich der Highlighter wie ein feiner Lichtschleier auf die Haut – sichtbar, aber nicht als Fremdkörper.


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