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Wie benutze ich eine Wimpernzange richtig, ohne Wimpern zu beschädigen?

Schwungvolle Wimpern ohne Risiko: So nutzen Sie eine Wimpernzange richtig

Eine Wimpernzange kann das Auge sicht- und spürbar verändern: Die Wimpern wirken länger, der Blick aufgeweckter, die ganze Augenpartie offener. Gleichzeitig trauen sich viele nicht so recht daran – aus Sorge vor abgeknickten Wimpern oder eingeklemmter Haut. In diesem Artikel geht es darum, wie Sie eine Wimpernzange sicher und effektiv einsetzen, welche Fehler Sie vermeiden sollten und welche kleinen Handgriffe für einen schönen, haltbaren Schwung sorgen.


Was eine Wimpernzange eigentlich mit Ihren Wimpern macht

Eine Wimpernzange arbeitet rein mechanisch: Durch Druck am Wimpernansatz werden die Härchen gebogen und behalten diese Form für einige Stunden bei.

Wichtig ist dabei ein grundlegender Punkt:
Wimpern sind feine Haare aus Keratin. Zu starker Druck, falsche Technik oder Reibung können dazu führen, dass sie abbrechen oder ganz ausfallen. Die Art der Anwendung entscheidet also darüber, ob der Effekt nur schön oder eben auch schädlich ist.

Auch der Zustand Ihrer Wimpern spielt eine Rolle. Trockene, strapazierte Wimpern sind bruchempfindlicher als gepflegte. Eine sanfte Technik, saubere Werkzeuge und der richtige Zeitpunkt im Schminkablauf reduzieren das Risiko deutlich.


Schritt für Schritt: So benutzen Sie die Wimpernzange richtig

  1. Nur an sauberen, trockenen Wimpern arbeiten
    Verwenden Sie die Wimpernzange immer vor der Mascara. Tusche macht die Wimpern starrer und damit anfälliger für Bruch.

  2. Die Wimpernzange richtig ansetzen
    Blicken Sie leicht nach unten in den Spiegel. Öffnen Sie die Zange weit und setzen Sie sie so nah wie möglich am Wimpernansatz an – ohne die Lidhaut zu erwischen.

  3. Sanft schließen, nicht zusammenquetschen
    Schließen Sie die Zange langsam, bis Sie einen leichten Widerstand spüren. Diesen Druck halten Sie 5–10 Sekunden. Es darf weder ziepen noch schmerzen.

  4. Den Schwung in Etappen aufbauen
    Für einen natürlicheren, weichen Schwung können Sie die Zange ein zweites Mal in der Mitte der Wimpernlänge ansetzen und den Druck kurz wiederholen.

  5. Wimpern danach nicht mehr „nachbiegen“
    Sobald Mascara aufgetragen ist, hat die Wimpernzange Pause. Nachträgliches Biegen auf getuschten Wimpern erhöht das Risiko, dass sie abbrechen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie Ihre Wimpern schützen

  • Wimpernzange mit Mascara verwenden
    Getuschte Wimpern sind härter und weniger flexibel. Unter Druck brechen sie schneller. Deshalb: immer zuerst biegen, dann tuschen.

  • Zu festes oder ruckartiges Zudrücken
    Ein abruptes, kräftiges Zusammendrücken kann Wimpern ausreißen. Besser ist ein gleichmäßiger, kontrollierter Druck.

  • Die Zange zu nah am Lid ansetzen
    So klemmt man leicht Haut ein. Ein winziger Abstand zur Lidkante reicht aus, um das zu vermeiden.

  • Veraltete oder beschädigte Silikon-Pads
    Abgenutzte, glatte oder rissige Polster federn den Druck nicht mehr richtig ab. Tauschen Sie sie regelmäßig aus.

  • Die Zange zu lange geschlossen halten
    Minutenlanges Klemmen bringt keinen besseren Schwung, belastet die Wimpern aber unnötig.


Erprobte Tipps für einen schönen Schwung mit Minimalrisiko

  • Regelmäßig reinigen
    Entfernen Sie Mascara-Reste und Schmutz vorsichtig mit einem milden Reinigungsprodukt. Das reduziert Reibung und Keimansammlungen.

  • Silikon-Pads im Blick behalten
    Werden die Polster hart, glatt oder zeigen Risse, ist es Zeit für Ersatz. Nur weiche Pads verteilen den Druck schonend.

  • Ruhige Hand und guter Spiegel
    Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, idealerweise im Sitzen vor einem gut beleuchteten Spiegel. Hektik ist bei einem Werkzeug so nah am Auge fehl am Platz.

  • Nicht jeden Tag maximal biegen
    Sehr empfindliche oder ohnehin strapazierte Wimpern profitieren von Pausen oder zumindest von sehr leichtem Druck, statt jeden Tag das Maximum herauszuholen.


Kurz zusammengefasst

Eine Wimpernzange kann die Augenpartie deutlich öffnen – vorausgesetzt, sie wird mit Maß und Technik benutzt. Entscheidend ist: immer vor der Mascara arbeiten, die Zange nah, aber nicht zu nah am Ansatz platzieren, mit sanftem Druck statt Gewalt arbeiten und auf saubere, intakte Werkzeuge achten. So bekommen Sie einen sichtbaren Schwung, ohne Ihre Wimpern unnötig zu belasten.


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