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Wie schminke ich meine unteren Wimpern, ohne zu kleckern?

Untere Wimpern perfekt schminken – ganz ohne Panda-Effekt

Sorgfältig getuschte untere Wimpern öffnen den Blick und geben dem Auge Kontur. Gleichzeitig sind sie der Teil des Augen-Make-ups, an dem vieles schiefgehen kann: verschmierte Ränder, kleine Punkte auf der Haut, ein dunkler Schatten unter dem Auge.
Im Folgenden lesen Sie, wie Sie die unteren Wimpern sauber schminken, welche Techniken sich im Alltag bewährt haben – und worauf Sie getrost verzichten können. Ohne Übertreibungen, ohne Beauty-Folklore.


Warum die unteren Wimpern heikler sind als die oberen

Die unteren Wimpern verlangen mehr Feingefühl:
Sie sind meist kürzer, näher an der Haut und bewegen sich stärker, wenn wir sprechen, lachen oder blinzeln. Dazu kommt die empfindliche, oft leicht trockene oder feuchte Haut unter den Augen – jeder kleine Patzer fällt sofort ins Auge.

Mascara setzt sich hier schneller ab, weil Schwerkraft, Tränenflüssigkeit und Pflegeprodukte zusammenwirken. Deswegen reicht eine ruhige Hand allein selten aus. Entscheidend sind Vorbereitung, Produktmenge und eine präzise Technik.


Schritt für Schritt: So tuschen Sie die unteren Wimpern sauber

1. Bereich vorbereiten

  • Augenpflege auftragen und wirklich einziehen lassen, bevor Sie weitermachen.
  • Concealer, Korrektor oder Puder zuerst verwenden. Ein leicht abgepuderter Bereich unter dem Auge nimmt Glanz und reduziert das Risiko von Abdrücken.

2. Bürstchen vorbehandeln

  • Überschüssige Mascara am Flaschenhals oder an einem Kosmetiktuch sorgfältig abstreifen.
  • Je weniger Produkt auf der Bürste, desto besser lassen sich die unteren Wimpern kontrollieren.

3. Richtige Haltung finden

  • Den Blick leicht nach oben richten, den Kopf dabei möglichst neutral lassen.
  • Ein kleiner Spiegel in Brusthöhe hilft, den Blickwinkel konstant zu halten – so berühren die Wimpern weniger leicht die Haut.

4. Mit der Spitze arbeiten

  • Die Mascara-Bürste senkrecht halten und mit der Spitze wie mit einem feinen Stift an die Wimpern tippen.
  • Von außen nach innen vorarbeiten, mit kurzen, leichten Bewegungen statt durchgehenden Strichen.
  • Für definierte Wimpern lieber zwei sehr dünne Schichten auftragen als eine dicke.

5. Trocknen lassen

  • Zwischen den Schichten kurz warten, bis die Mascara angetrocknet ist.
  • In dieser Zeit möglichst nicht lachen, stark blinzeln oder nach unten schauen – so vermeiden Sie Abdrücke auf der Haut.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie umgehen

Zu viel Produkt auf einmal
Dicke Schichten führen schnell zu Klümpchen, verklebten Wimpern und Flecken. Fein dosierte, dünne Schichten lassen sich genauer platzieren und sehen am Ende gepflegter aus.

Blick nach unten statt nach oben
Wer nach unten schaut, bringt die Wimpern automatisch in Kontakt mit der Haut unter dem Auge – ein idealer Moment für Kleckser.

Unruhige Hand
Hektische, große Bewegungen geben der Bürste zu viel Spielraum. Kurze, kontrollierte Bewegungen mit wenig Druck sind deutlich präziser.

Korrekturen mit den Fingern
Mit dem Finger verwischt man Mascara meist nur großflächiger. Besser ist es, gezielt mit Wattestäbchen oder einem feinen Pinsel zu arbeiten.


Erprobte Tricks, die den Unterschied machen

  • Barriere schaffen: Ein gefaltetes Kosmetiktuch oder ein Wattestäbchen direkt unter die Wimpern halten und darauf tuschen. Alles, was daneben geht, landet auf dem Tuch statt auf der Haut.
  • Fehler trocken korrigieren: Kleine Patzer zunächst vollständig trocknen lassen. Danach mit einem trockenen Wattestäbchen vorsichtig abrollen – so lösen sich die Reste, ohne Grauschleier zu hinterlassen.
  • Nur die äußeren Wimpern betonen: Wenn Sie leicht kleckern oder sehr weiche Augen haben, reicht oft das äußere Drittel der unteren Wimpern. Der Blick wirkt offener, das Risiko für Schmierereien sinkt.
  • Feine Bürstchen nutzen: Schlanke Bürstchen oder eine alte, gründlich gereinigte Mascara-Bürste eignen sich hervorragend, um einzelne Wimpern gezielt zu erfassen.
  • Weniger ist mehr: Für einen natürlichen Look genügt oft ein Hauch Farbe an den Spitzen. Es ist nicht nötig, jede einzelne Wimper von Ansatz bis Spitze satt zu ummanteln.

Kurz zusammengefasst

Sauber geschminkte untere Wimpern entstehen durch Technik, nicht durch besonders viel Produkt. Gut vorbereitete Haut, eine abstreifte Bürste, das Arbeiten mit der Spitze und ein Moment Geduld beim Trocknen verhindern den Panda-Effekt. Mit etwas Übung wird das Tuschen der unteren Wimpern zu einer routinierten, unaufgeregten Bewegung – ohne Kleckser und ohne ständiges Nachbessern.


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