Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Brauche ich wirklich Puder, und wenn ja, welches für meinen Hauttyp?

Brauche ich wirklich Puder? Was dahintersteckt – und was zu Ihrem Hauttyp passt

Für viele ist Puder der selbstverständliche Abschluss jedes Make-ups. Aber ist er tatsächlich nötig – oder nur Gewohnheit? Das hängt stark von Ihrem Hauttyp, Ihrem Alltag und davon ab, wie perfektioniert Ihr Teint wirken soll. Im Folgenden geht es darum, wann Puder sinnvoll ist, wann Sie ihn getrost weglassen können und welche Textur zu welcher Haut passt. Es geht nicht um ein „Must-have“, sondern darum, dass Sie bewusst entscheiden können, ob Puder Ihrem Look wirklich etwas bringt.


Warum Puder mehr ist als nur ein „Staub-Schichtchen“

Puder hat drei Hauptaufgaben: Er mattiert, fixiert und glättet optisch. Er nimmt überschüssigen Glanz, lässt Poren und kleine Unebenheiten weicher erscheinen und sorgt dafür, dass Foundation oder getönte Pflege länger da bleibt, wo sie hingehört.

Grob lassen sich zwei Arten unterscheiden:

  • Kompaktpuder: fest gepresst, meist mit leichter bis mittlerer Deckkraft
  • Lose Puder: sehr fein gemahlen, eher transparent, wirken leichter

Ob Puder für Sie sinnvoll ist, entscheidet sich im Wesentlichen anhand von drei Punkten:

  1. Hauttyp: fettig, trocken, normal oder Mischhaut
  2. Hautzustand: z. B. irritiert, schuppig, eher glatt und gleichmäßig
  3. Make-up-Gewohnheiten: volle Foundation, nur eine BB-Cream oder meistens ganz ohne?

Je schneller Ihre Haut im Laufe des Tages glänzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass Puder Ihnen das Leben erleichtert. Ist Ihre Haut eher trocken oder neigt zu Schüppchen, kann eine pudrige Schicht dagegen schnell betont wirken und das Gesicht älter oder maskenhafter erscheinen lassen.


Welcher Puder zu welchem Hauttyp passt

Für fettige und glänzende Haut

Glänzt Ihre Haut schon nach kurzer Zeit, vor allem auf Stirn, Nase und Kinn, ist Puder ein praktisches Werkzeug, um den Teint länger kontrolliert und ruhig wirken zu lassen.

  • Empfehlung:
    • Mattierender, möglichst feiner loser Puder
    • Transparente oder halbtransparente Varianten, damit das Ergebnis nicht mehlig wirkt
  • Anwendung: Konzentrieren Sie sich auf die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn). Wangen nur dann mitnehmen, wenn sie tatsächlich glänzen.

Für Mischhaut

Mischhaut bringt beides mit: Glanz in der Mitte, normale oder eher trockene Partien an den Seiten.

  • Empfehlung:
    • Selektiv pudern: T-Zone mattieren, Wangen nur sanft oder gar nicht
    • Leicht strukturierter, gut verblendbarer Puder, der sich nicht an trockenen Stellen festsetzt

Für normale Haut

Normale Haut glänzt moderat und wirkt meist von sich aus recht ausgeglichen.

  • Empfehlung:
    • Puder ist hier kein Muss, eher ein optionaler Fixierschritt
    • Feine, leichte Texturen mit natürlichem Finish, die nicht totmatt machen

Für trockene oder empfindliche Haut

Trockene Haut glänzt selten, dafür fallen leichte Schüppchen oder feine Linien schneller auf. Puder kann das betonen – vor allem, wenn er zu deckend oder zu trocken formuliert ist.

  • Empfehlung:
    • Sehr sparsam pudern oder nur dort, wo ein wenig Glanz stört (z. B. Nasenflügel)
    • Möglichst weiche, seidige Formulierungen, die die Haut optisch nicht weiter „austrocknen“
  • In vielen Fällen reicht eine gut eingearbeitete Foundation oder getönte Pflege völlig aus – ohne zusätzlichen Puder.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Zu viel Produkt:
Mehrere Schichten Puder übereinander lassen die Haut schnell stumpf und kalkig erscheinen, Fältchen treten stärker hervor. Besser: mit wenig beginnen, im Tagesverlauf nur nach Bedarf und sehr gezielt auffrischen.

Falscher Farbton:
Zu dunkel oder zu hell – und der gesamte Teint kippt. Ein nahezu transparenter Puder oder ein Farbton, der sehr nah an Ihrem Hautton liegt, ist meist die sicherste Wahl.

Über trockene Stellen pudern:
Auf schuppigen Partien legt sich Puder gerne sichtbar ab. Diese Bereiche erst gut pflegen, Foundation möglichst dünn auftragen und, wenn überhaupt, nur minimal abpudern.

Alles oder nichts:
Das gesamte Gesicht automatisch zu pudern ist selten nötig. Häufig genügt es, nur die wirklich glänzenden Zonen zu fixieren. So bleibt der Rest des Gesichts lebendiger und natürlicher.


Erprobte Tipps für ein natürliches Finish statt „Puder-Maske“

  • Feinen Pinsel statt Schwämmchen verwenden:
    Pinsel nehmen weniger Produkt auf und verteilen es gleichmäßiger. Schwämmchen neigen eher zu einem kompakten Auftrag.

  • Tupfen statt wischen:
    Durch leichtes Auftupfen bleibt die Schicht darunter – Foundation, Concealer oder Pflege – an Ort und Stelle.

  • Gezielt auffrischen:
    Im Laufe des Tages zuerst Glanz mit Blotting-Papier oder einem sauberen Tuch abnehmen, dann nur einen Hauch Puder auftragen. So vermeiden Sie Schichten, die sich absetzen.

  • Der Spiegeltest:
    Schauen Sie aus einem halben Meter Entfernung: Wirkt Ihre Haut noch wie Haut – mit sichtbaren Poren und etwas natürlichem Leben – oder eher wie eine starre Oberfläche? Im zweiten Fall: Puder reduzieren.


Kurz zusammengefasst

Ob Sie Puder wirklich brauchen, entscheidet sich weniger nach Trend, sondern nach Ihrer Haut und Ihrem gewünschtem Finish. Fettige und Mischhaut profitieren am stärksten von mattierenden Pudern, normale Haut kann Puder als Fixierhilfe nutzen, und bei trockener Haut ist Zurückhaltung meist die bessere Strategie. Mit einer passenden Textur und einem gezielten Auftrag unterstützt Puder Ihr Make-up – statt es zu überdecken.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen