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Wie sorge ich dafür, dass mein Make-up den ganzen Tag hält?

Haltbares Make-up: So bleibt Ihr Look den ganzen Tag frisch

Ein Make-up, das morgens sitzt und sich am späten Nachmittag nicht komplett verabschiedet – genau darum geht es. In der Realität funken aber Hitze, Hautfett, Reibung und Stress dazwischen: Foundation verschwindet, Concealer rutscht in Fältchen, Lippenfarbe trägt sich ab.

Mit der richtigen Vorbereitung, einer sinnvollen Auftragetechnik und passenden Produkten lässt sich die Haltbarkeit aber deutlich verbessern. Im Folgenden geht es um die Faktoren, die wirklich den Unterschied machen – und darum, wie Sie Ihr Make-up alltagstauglich „long-lasting“ bekommen, ohne dass es schwer oder maskenhaft wirkt.


Warum Make-up oft nicht hält – und was dahintersteckt

Ob ein Look hält, entscheidet sich nicht erst beim Fixierspray, sondern schon bei der Basis: Ihrer Haut.

Im Laufe des Tages produziert die Haut Talg, dazu kommt Schweiß. Beides vermischt sich, legt sich zwischen Haut und Produkt und kann Foundation regelrecht „anheben“, sodass sie verschmiert oder fleckig wird. Gleichzeitig können trockene Stellen das Gegenteil verursachen: Hier setzt sich Produkt ab, bröckelt und betont Unebenheiten.

Typische Einflussfaktoren:

  • Hauttyp: Ölige Haut lässt Make-up schneller glänzen und „wegrutschen“. Sehr trockene Haut lässt es stumpf und bröselig wirken.
  • Reibung: Brillenbügel, Schals, Mützen, das Handy am Ohr – und vor allem die eigenen Hände im Gesicht – tragen Produkt nach und nach ab.
  • Umwelt: Hohe Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, aber auch trockene Heizungsluft strapazieren das Make-up.
  • Auftragetechnik: Zu viel Produkt, ungleichmäßig verteilt oder schlecht verblendet, setzt sich schneller ab und hält schlechter.

Was langfristig funktioniert, ist ein Zusammenspiel aus gut vorbereiteter Haut, dünnen, sauber verblendeten Schichten und gezielter Fixierung.


Schritt für Schritt: So machen Sie Ihr Make-up alltagstauglich haltbar

1. Haut vorbereiten

  • Morgens sanft reinigen, um überschüssigen Talg zu entfernen, ohne die Haut zu „strippen“.
  • Eine leichte, zum Hauttyp passende Feuchtigkeitspflege auftragen – nicht zu reichhaltig, nicht zu wenig.
  • Die Pflege kurz einziehen lassen, bevor Foundation ins Spiel kommt. Sonst schwimmt das Make-up auf der Oberfläche.

2. Grundlage schaffen

  • Bei Bedarf eine Make-up-Basis verwenden, die zur Haut passt (z. B. mattierend bei öliger T-Zone, porenverfeinernd bei groben Poren).
  • Foundation und Concealer in dünnen Schichten auftragen und sorgfältig einarbeiten – egal ob mit Schwamm, Pinsel oder Fingern. Lieber gezielt nachlegen als eine dicke Schicht von Anfang an.

3. Mit Puder fixieren

  • Vor allem die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und den Bereich unter den Augen leicht abpudern.
  • Das Puder mit Pinsel oder Schwämmchen sanft in die Haut drücken statt zu wischen – das fixiert besser und wirkt weniger pudrig.

4. Abschließend fixieren

  • Ein Fixierspray kann helfen, die Schichten miteinander zu „verschmelzen“ und das Make-up zu versiegeln.
  • Aus etwas Abstand sprühen, nicht überfluten, und alles in Ruhe trocknen lassen, bevor Sie weiter im Gesicht arbeiten.

Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

  • Zu viel Produkt auf einmal: Dicke Schichten haben kaum Halt, setzen sich in Poren und Fältchen und wirken schnell uneben. Besser in dünnen Lagen aufbauen.
  • Keine Wartezeit zwischen den Schritten: Wenn Pflege oder Sonnenschutz noch feucht glänzen, findet Foundation keinen Halt und rutscht. Kurz Geduld haben, dann weiterarbeiten.
  • Unpassende Texturen kombinieren: Sehr ölige Creme unter stark mattierender Foundation ist ein Klassiker für schlechte Haltbarkeit. Texturen sollten zueinander passen (z. B. leichte Gelpflege mit leichter, flüssiger Foundation).
  • Dauernd ins Gesicht fassen: Jede Berührung nimmt Produkt mit – vor allem an Kinn, Wangen und Stirn. Wer sich weniger ins Gesicht fasst, verlängert automatisch die Haltbarkeit.

Alltagstaugliche Profi-Tipps für mehr Haltbarkeit

  • Blotting statt Nachpudern: Bei Glanz nicht sofort zur Puderdose greifen. Erst mit Blotting-Papier oder einem Kosmetiktuch Talg abnehmen, dann bei Bedarf minimal nachpudern. Das verhindert den „Krusten-Effekt“.
  • Augen-Make-up grundieren: Eine Lidschattenbasis oder leicht abgepuderter Concealer schafft Grip und verhindert, dass Lidschatten in die Lidfalte wandert.
  • Lippen vorbereiten: Trockene Lippen sanft peelen, leicht pflegen, Überschuss abtupfen. Danach Lippenstift oder -liner auftragen. Für mehr Halt kann die Lippenkontur oder die ganze Lippe mit einem Hauch Concealer oder Puder vorbereitet werden.
  • Make-up kurz in Ruhe lassen: Foundation und Concealer nach dem Auftrag nicht sofort wieder „anpacken“. Ein Moment zum Setten verbessert die Haltbarkeit deutlich.
  • Look an den Tag anpassen: An sehr langen oder heißen Tagen besser leichte, langhaftende Formulierungen wählen und extrem schwere, cremige Texturen meiden – die kippen schneller.

Kurz zusammengefasst

Haltbares Make-up ist vor allem eine Frage von Vorbereitung, Produktwahl und Technik. Gut gereinigte, gepflegte Haut, dünn aufgebaute Schichten, gezieltes Abpudern und ein passendes Fixierspray sorgen dafür, dass Ihr Look deutlich länger frisch bleibt. Wenn Sie zusätzlich Reibung und häufiges ins Gesicht fassen reduzieren, wirkt das Make-up nicht nur länger, sondern auch natürlicher – ohne starres Maskengefühl.


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