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Wie gehe ich mit Pigmentflecken, Melasma oder Aknenarben um?

Pigmentflecken, Melasma, Aknenarben: Was wirklich hilft – und was nicht

Veränderte Hauttöne gehören zu den häufigsten Themen in der Hautpflege. Pigmentflecken, Melasma und Aknenarben können das Hautbild unruhig wirken lassen – selbst wenn die Haut an sich gesund ist. Viele fühlen sich dadurch verunsichert und wissen nicht, womit sie sinnvoll anfangen sollen. In diesem Artikel geht es darum, was hinter den verschiedenen Arten von Verfärbungen steckt, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu mildern – und wie Sie neuen Flecken vorbeugen können.


Wenn die Haut „Erinnerungen“ speichert: Was hinter Pigmentflecken & Co. steckt

Pigmentflecken, Melasma und Aknenarben können sich ähnlich zeigen, entstehen aber aus unterschiedlichen Gründen.

Pigmentflecken (Hyperpigmentierungen)
Dabei handelt es sich um dunklere Hautstellen, an denen zu viel Melanin gebildet wurde. Auslöser können unter anderem sein:

  • UV-Strahlung
  • hormonelle Veränderungen
  • Entzündungen oder Verletzungen der Haut
  • die natürliche Hautalterung

Melasma
Melasma zeigt sich meist als größere, symmetrische bräunliche Flächen – besonders im Gesicht, etwa auf Wangen, Stirn oder Oberlippe. Begünstigt wird es vor allem durch:

  • Hormonschwankungen (z. B. Schwangerschaft, hormonelle Verhütung)
  • UV-Strahlung
  • genetische Veranlagung

Melasma gilt als besonders hartnäckig und neigt dazu, wiederzukommen – selbst nach Phasen mit sichtbarer Besserung.

Aknenarben und postinflammatorische Verfärbungen
Nach Pickeln bleiben oft zwei Dinge zurück:

  • Vertiefte oder erhabene Narben (Veränderung der Hautstruktur)
  • rötliche oder bräunliche Flecken (Veränderung der Farbe, sogenannte postinflammatorische Hyperpigmentierung)

Vor allem diese Verfärbungen können mit der Zeit verblassen, wirken aber durch Sonne schnell deutlich dunkler.


Schritt für Schritt: Wie Sie Verfärbungen in Ihre Pflegeroutine einbinden

Statt alles gleichzeitig umzuwerfen, lohnt sich ein klarer, gut dosierter Aufbau.

1. Sanfte Reinigung als Basis
Nutzen Sie eine milde Reinigung, die die Haut nicht austrocknet oder spannt. Gereizte Haut neigt eher zu Verfärbungen und regeneriert schlechter.

2. Täglicher Sonnenschutz – der wichtigste Schritt
Konsequenter UV-Schutz ist die zentrale Maßnahme:

  • täglich, auch bei bewölktem Himmel
  • in ausreichender Produktmenge
  • bei längerer Sonnenexposition regelmäßig nachlegen

Ohne Sonnenschutz lassen sich Pigmentflecken und Melasma langfristig kaum stabil verbessern – sie werden immer wieder „angeschoben“.

3. Wirkstoffe gegen Hyperpigmentierung
In Ihrer täglichen Pflege können Sie gezielt nach Wirkstoffen suchen, die den Hautton ausgleichen können, zum Beispiel:

  • Niacinamid
  • Vitamin C (in stabilen, gut verträglichen Formulierungen)
  • Azelainsäure
  • milde chemische Peelings mit AHA oder BHA (sparsam und nicht zu häufig einsetzen)

Diese Stoffe arbeiten langsam. Sichtbare Veränderungen brauchen oft mehrere Wochen bis hin zu einigen Monaten – das ist normal und kein Zeichen, dass sie „nicht funktionieren“.

4. Akne und Entzündungen früh angehen
Wer zu Pickeln neigt, sollte konsequent auf entzündungshemmende, nicht-komedogene Produkte setzen. Jede vermiedene Entzündung ist ein potenzieller Fleck weniger.


Häufige Stolperfallen: Was Pigmentflecken noch dunkler macht

Gut gemeinte Maßnahmen können das Problem unabsichtlich verstärken.

  • Zu aggressive Peelings
    Starke mechanische Peelings oder zu häufige Säure-Peelings reizen die Haut, fördern Entzündungen und können Hyperpigmentierungen verschlimmern.

  • Spot-Behandlungen ohne System
    Nur einzelne Flecken zu behandeln, während der Rest der Haut ungeschützt bleibt, führt schnell zu einem fleckigen Gesamtbild – der Kontrast kann sogar deutlicher wirken.

  • Unregelmäßiger Sonnenschutz
    Sonnenschutz nur im Sommer oder im Urlaub zu verwenden, reicht bei Neigung zu Hyperpigmentierung in der Regel nicht. UV-Strahlung erreicht die Haut auch durch Wolken und Fensterscheiben.

  • Pickel ausdrücken
    Drücken, Kratzen oder Quetschen erhöht das Risiko für Narben und dunkle Flecken deutlich – oft mehr als der ursprüngliche Pickel selbst.


Alltagsnahe Tipps für einen ebenmäßigeren Teint

Mit ein paar realistisch umsetzbaren Gewohnheiten können Sie Ihr Hautbild langfristig unterstützen.

  • Konsequente Routine statt Produkthopping
    Bleiben Sie mindestens 8–12 Wochen bei einer Routine, bevor Sie sie beurteilen. Pigmentstörungen reagieren langsam – ständige Produktwechsel verzögern messbare Ergebnisse.

  • Langsam starten, Haut beobachten
    Neue Wirkstoffe nacheinander integrieren und die Hautreaktion beobachten. Anhaltende Rötungen, Brennen oder starke Trockenheit sind ein Signal, das Tempo zu reduzieren oder die Konzentration anzupassen.

  • Mechanischen Reiz reduzieren
    Weiche Handtücher verwenden, die Haut sanft trocken tupfen statt rubbeln und auf harte Bürsten oder grobkörnige Peelings im Gesicht verzichten. Weniger Reibung bedeutet weniger zusätzliche Reizung.

  • Ganzheitlich denken
    Hormonlage, Sonnenschutzverhalten, Pflegeroutine und mögliche Grunderkrankungen greifen ineinander. Bei ausgeprägtem Melasma oder markanten Narben ist eine dermatologische Beratung sinnvoll, um Optionen wie professionelle Peelings, Laser oder andere Verfahren zu besprechen.


Kurz zusammengefasst

Pigmentflecken, Melasma und Aknenarben sind sehr verbreitet und in den meisten Fällen medizinisch harmlos, können aber emotional stark belasten. Die zentrale Basis sind konsequenter Sonnenschutz, eine sanfte, nachvollziehbare Pflegeroutine und Geduld. Viele Verfärbungen lassen sich mit der Zeit deutlich aufhellen oder harmonisieren, auch wenn sie nicht immer komplett verschwinden. Bei sehr hartnäckigen oder belastenden Verläufen lohnt sich eine ärztliche Einschätzung, um gezieltere Behandlungsmöglichkeiten zu nutzen.


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