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Wie deckend sollte ein Concealer sein – wann ist eine hohe und wann eine leichte Deckkraft sinnvoll?

Wie deckend sollte ein Concealer sein – wann ist eine hohe und wann eine leichte Deckkraft sinnvoll?

Wie viel Deckkraft braucht ein Concealer wirklich?

Concealer gehört für viele zur täglichen Routine. Bei der Deckkraft gibt es jedoch oft Fragen. Reicht eine leichte Abdeckung für einen frischen Blick, oder braucht es volle Deckkraft, damit Rötungen und Pickel kaum noch sichtbar sind? Das hängt von Anlass, Hautzustand und gewünschtem Finish ab. Hier geht es darum, wann eine hohe und wann eine leichte Deckkraft sinnvoll ist und wie Concealer so eingesetzt wird, dass er natürlich wirkt und den ganzen Tag hält.


Was Deckkraft eigentlich bedeutet: und was sie für Ihr Make-up ausmacht

Bei „Deckkraft“ geht es darum, wie stark die Haut noch durchscheint.

  • Leichte Deckkraft:
    Die Hautstruktur bleibt sichtbar, Unebenheiten werden nur sanft kaschiert. Das Ergebnis wirkt natürlich, wie „Ihre Haut, nur etwas ausgeruhter“.

  • Mittlere Deckkraft:
    Rötungen, leichte Augenschatten und kleinere Unreinheiten werden deutlich gemildert, ohne komplett „wegretuschiert“ zu wirken.

  • Hohe Deckkraft:
    Verfärbungen, stärkere Augenschatten, Pickel oder Pigmentunregelmäßigkeiten werden weitgehend abgedeckt. Die Haut wirkt ebenmäßiger, oft aber auch deutlich geschminkt.

Je höher die Deckkraft ist, desto wichtiger sind eine passende Farbe, eine sorgfältige Verblendung und die richtige Menge. Sonst kann sich Concealer absetzen, trocken wirken oder maskenhaft erscheinen.


Wann hohe Deckkraft sinnvoll ist: und wann leichte besser passt

Ob leichte oder hohe Deckkraft passt, hängt von Situation und Bedürfnissen ab.

Hohe Deckkraft ist meist sinnvoll bei:

  • deutlich sichtbaren Unreinheiten
  • ausgeprägten, dunklen Augenschatten
  • stark geröteten Bereichen, zum Beispiel an den Nasenflügeln
  • besonderen Anlässen mit vielen Fotos oder starkem Kunstlicht
  • Make-up-Looks, die sehr ebenmäßig wirken sollen

Ein hoch deckender Concealer kann den Hautton möglichst ausgleichen. Wichtig ist ein dünner Auftrag und gründliches Einarbeiten, damit das Ergebnis nicht pastig wirkt.

Leichte Deckkraft ist meist sinnvoll bei:

  • dezenten Augenschatten oder Müdigkeitsanzeichen
  • relativ ebenmäßiger Haut mit nur kleinen Rötungen
  • natürlichen Tages-Looks, zum Beispiel fürs Büro
  • reifer oder trockener Haut, bei der sich Produkt schnell in Fältchen absetzt
  • minimalistischem Make-up („No-Make-up-Make-up“)
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Ein leichter Concealer hellt optisch auf, ohne wie eine Schicht auf der Haut zu liegen. Das ist geeignet, wenn das Gesicht frischer wirken soll und die Hautstruktur sichtbar bleiben darf.


Typische Stolperfallen: und wie Sie sie vermeiden

Concealer kann viel abdecken, aber auch schnell überladen wirken. Häufige Fehler sind:

  • Zu viel Produkt:
    Besonders bei hoher Deckkraft entsteht schnell eine dicke Schicht. Besser ist es, mit wenig zu beginnen und bei Bedarf aufzubauen.

  • Falscher Farbton:
    Zu helle Töne unter den Augen lassen die Partie gräulich oder unnatürlich wirken. Für Unreinheiten sind Töne, die dem eigenen Hautton sehr nahe kommen, meist passender.

  • Ein Produkt für alles:
    Ein sehr stark deckender Concealer unter den Augen kann trocken aussehen und stärker betonen. Ein ultraleichter Concealer reicht bei einem ausgeprägten Pickel oft nicht aus.

  • Kein angepasster Auftrag:
    Unter den Augen reicht häufig ein tupfender Auftrag mit Finger oder Schwämmchen. Bei Pickeln ist ein präziser Auftrag mit sehr wenig Produkt sinnvoll.


Praxistipps für eine Deckkraft, die zu Ihnen passt

So lässt sich Concealer je nach Deckkraft gezielt nutzen.

  • Unter den Augen
    Leichte bis mittlere Deckkraft wirkt hier meistens am natürlichsten. Tragen Sie nur dort auf, wo der Schatten sichtbar ist, häufig eher im inneren Augenwinkel, und nicht bis direkt an die Wimpern.

  • Für Unreinheiten und Rötungen
    Mittlere bis hohe Deckkraft ist hier geeignet. Punktuell auftragen, leicht einklopfen und die Übergänge gut verblenden. Wenn nötig, lieber zwei sehr dünne Schichten als eine dicke verwenden.

  • Im Alltag vs. besondere Anlässe
    Im Alltag reicht vielen eine leichte Deckkraft unter den Augen und punktuell auf Rötungen. Für Fotos oder abendliche Anlässe kann etwas mehr Deckkraft an ausgewählten Stellen sinnvoll sein, jedoch nicht im ganzen Gesicht.

  • Finish beachten
    Bei trockener oder reifer Haut kann ein sehr stark deckender, eher trockener Concealer feine Linien betonen. Eine gute Vorbereitung mit Feuchtigkeitspflege und ein besonders sparsamer Auftrag sind hier wichtig.


Kurz zusammengefasst

Wie deckend ein Concealer sein sollte, hängt vom Ziel ab. Für einen natürlichen, frischen Look reicht oft eine leichte bis mittlere Deckkraft, vor allem unter den Augen. Bei deutlichen Unreinheiten, starken Augenschatten oder speziellen Anlässen ist eine höhere Deckkraft sinnvoll, dann jedoch sparsam und gezielt eingesetzt. Entscheidend sind die richtige Menge, ein passender Farbton und sorgfältiges Verblenden.


Häufig gestellte Fragen zum Thema Concealer-Deckkraft

Sollte der Concealer unter den Augen heller sein als der Hautton?
Leicht hellere Töne wirken oft frischer, doch zu große Unterschiede können unnatürlich aussehen. Ein halber bis maximal ein Ton heller ist meist ausreichend.

Brauche ich überhaupt Concealer, wenn ich schon eine Foundation nutze?
Nicht unbedingt. Eine Foundation kann den Teint oft bereits ausgleichen. Concealer ist vor allem dann sinnvoll, wenn einzelne Bereiche mehr Deckkraft benötigen als der Rest des Gesichts.

Kann ich mit leichter Deckkraft auch stärkere Unreinheiten abdecken?
Teilweise. Mehrere sehr dünne Schichten eines leichteren Concealers können Unreinheiten oft besser und natürlicher kaschieren als eine dicke Schicht eines stark deckenden Produkts.

Wie teste ich, welche Deckkraft zu mir passt?
Beurteilen Sie Ihre Haut bei Tageslicht. Wie stark sind Rötungen, Unreinheiten oder Augenschatten? Probieren Sie zunächst eine leichtere Deckkraft und steigern Sie sie nur dort, wo Sie sich noch unwohl fühlen. So entsteht eine persönliche Balance.

Wie deckend sollte ein Concealer sein – wann ist eine hohe und wann eine leichte Deckkraft sinnvoll?

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