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Brauche ich einen Farbkorrektor zusätzlich zum Concealer?

Farbkorrektor oder reicht Concealer? So treffen Sie die richtige Wahl

Unruhiger Teint, dunkle Schatten, sichtbare Rötungen – die Hand wandert reflexartig zum Concealer. Spätestens beim dritten Layer stellt sich dann die Frage: Reicht das noch, oder brauche ich einen Farbkorrektor?
Im Folgenden geht es darum, was Farbkorrektur tatsächlich leistet, wo die Grenzen von Concealer liegen und wie Sie beide Produkte so kombinieren, dass Ihr Gesicht nicht „zugekleistert“ aussieht.


Was Farbkorrektur eigentlich macht – und was Concealer nicht kann

Concealer ist in erster Linie ein Hautton-Produkt: Er soll aufhellen, leicht ausgleichen und kleine Unregelmäßigkeiten kaschieren. Solange es um milde Schatten oder dezente Rötungen geht, funktioniert das gut.

Farbkorrektoren setzen früher an.
Sie arbeiten mit gezielten Kontrastfarben, die sich im Farbkreis gegenseitig neutralisieren. Typische Nuancen:

  • Grün mildert Rötungen (z. B. Pickelmale, geplatzte Äderchen, gerötete Partien um Nase und Kinn)
  • Pfirsich/Apricot hellt bläuliche Augenringe bei hellen bis mittleren Hauttönen auf
  • Orange hilft bei sehr dunklen Augenringen, besonders bei mittleren bis dunklen Hauttönen
  • Lila/Flieder lässt einen fahlen, gelblichen Teint klarer und frischer wirken

Kurz gesagt:
Der Concealer hellt auf, der Farbkorrektor neutralisiert. Das kann sich hervorragend ergänzen – muss es aber nicht in jeder Situation.


So finden Sie heraus, ob Sie wirklich einen Farbkorrektor brauchen

Nicht jede Haut braucht ein zusätzliches Korrekturprodukt. Ein paar Fragen helfen bei der Entscheidung:

  • Sind Ihre Augenringe sehr dunkel oder deutlich bläulich/lila?
    Wenn ein normal deckender Concealer selbst in zwei dünnen Schichten nicht ausreicht, lohnt sich ein pfirsich- oder orangetöniger Korrektor. Er nimmt den Graustich, bevor der Concealer ins Spiel kommt.

  • Haben Sie starke, punktuelle Rötungen?
    Hartnäckige Rötungen – etwa an den Nasenflügeln, um das Kinn oder bei einzelnen Unreinheiten – lassen sich mit einem Hauch Grün oft gleichmäßiger kaschieren, als wenn Sie versuchen, sie mit einer dicken Concealer-Schicht „wegzudecken“.

  • Wirkt Ihre Haut schnell maskenhaft, wenn Sie mehr Deckkraft verwenden?
    Wenn zusätzliche Schichten sofort schwer aussehen, kann ein Korrektor sinnvoll sein. Er nimmt dem Farbfehler die Intensität, sodass Sie mit weniger Concealer oder Foundation auskommen.

  • Ist Ihr Hautbild insgesamt eher ruhig?
    Bei leichten Schatten, kleinen Rötungen und einem gleichmäßigen Teint reicht in vielen Fällen ein gut abgestimmter Concealer völlig aus.

Als grobe Orientierung: Je stärker und farbiger die Verfärbung (klar blau, lila, knallrot), desto eher lohnt ein Farbkorrektor. Bei zarten Schatten reicht meist ein klassischer Concealer.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Farbkorrektur kann sehr subtil wirken – oder sehr schnell nach „Theater-Make-up“. Letzteres passiert vor allem dann:

  • Zu viel Produkt:
    Farbkorrektor ist kein Ersatz für Foundation. Er gehört hauchdünn aufgetragen. Man sollte die Farbe auf der Haut kaum als eigene Schicht wahrnehmen, sondern nur merken, dass der Unterton abgeschwächt ist.

  • Falsche Farbauswahl:
    Zu knalliges Grün oder ein sehr kräftiges Orange schimmern leicht durch den Concealer hindurch. Besser sind zarte, leicht transparente Töne, die zu Ihrem Hautton passen, statt reine, intensive Farben.

  • Harte Übergänge:
    Scharf begrenzte Korrekturflächen sieht man schneller, als einem lieb ist. Den Korrektor immer sanft einklopfen und die Ränder auslaufen lassen, statt ihn wie eine deckende Farbe „aufzumalen“.

  • Zu frühes Abpudern:
    Puder kommt erst, wenn Concealer oder Foundation darüber liegen. Wird der Korrektor vorzeitig abgepudert, wirkt die Oberfläche trocken und uneben, und weitere Produkte lassen sich schlechter einarbeiten.


Erprobte Anwendungstipps für ein natürliches Ergebnis

Wenn Sie mit Farbkorrektor arbeiten möchten, funktioniert diese Reihenfolge in der Praxis zuverlässig:

  1. Pflege & Sonnenschutz
    Auf gut durchfeuchteter, geschützter Haut lässt sich alles gleichmäßiger verteilen. Sie brauchen automatisch weniger Produkt.

  2. Farbkorrektor nur dort, wo er wirklich nötig ist
    Mit Fingerkuppe, kleinem Pinsel oder Schwämmchen ganz gezielt auftragen – direkt auf die Verfärbung, nicht großflächig über die ganze Partie.

  3. Sanft einklopfen statt verreiben
    Klopfende Bewegungen erhalten die Deckkraft und verhindern, dass sich das Produkt in kleine Fältchen oder trockene Stellen schiebt.

  4. Concealer darüber legen
    Danach reicht meist eine dünne Concealer-Schicht, weil die intensive Farbe bereits neutralisiert ist. Das Ergebnis wirkt feiner und weniger geschminkt.

  5. Optional: dezent fixieren
    Ein wenig Puder nur an Stellen, an denen Produkte schnell verrutschen – häufig unter den Augen oder an der Nasenflügel-Partie – kann die Haltbarkeit verlängern, ohne die Haut stumpf wirken zu lassen.

Wer zu trockener Haut oder feinen Linien unter den Augen neigt, sollte beide Produkte sehr sparsam einsetzen. Mehr Schichten machen Fältchen sichtbarer, nicht schöner.


Kurz zusammengefasst

Ob neben Concealer auch ein Farbkorrektor sinnvoll ist, entscheidet die Intensität der Verfärbungen.
Leichte Schatten, kleine Rötungen und ein insgesamt ruhiger Teint lassen sich mit einem passenden Concealer gut ausgleichen. Bei sehr dunklen Augenringen, ausgeprägten Rötungen oder stark farbstichigen Partien schafft ein dünn aufgetragener Farbkorrektor oft ein natürlicheres Ergebnis – und Sie kommen mit deutlich weniger Make-up aus.


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