Keine Ergebnisse Ergebnis: Ergebnisse:
Trusted Shops zertifiziert
Dieser Shop erfüllt die TS Richtlinien und bietet 30 Tage Käuferschutz. Mehr Informationen
Wo trage ich Highlighter auf und wie viel ist sinnvoll?

Strahlender Teint mit Maß: Wo Highlighter wirklich Sinn macht

Highlighter gehört zu den Produkten, die ein Gesicht in Sekunden frischer und wacher wirken lassen – vorausgesetzt, er landet an den richtigen Stellen. Ein Hauch kann schmeichelnd sein, zu viel wirkt schnell künstlich und „angemalt“. In diesem Text geht es darum, wo Highlighter tatsächlich sinnvoll ist, welche Menge ausreicht und wie Sie den Glow an Ihren Alltag anpassen, statt umgekehrt.


Was Highlighter eigentlich macht – und warum die Platzierung so wichtig ist

Highlighter reflektiert Licht und hebt bestimmte Gesichtspartien optisch hervor. Dadurch wirkt das Gesicht lebendiger, die Konturen treten klarer hervor, der Teint bekommt mehr Dimension.

Dabei gilt im Grunde eine einfache Regel:

  • Helle, glänzende Bereiche treten optisch hervor
  • Dunkle, matte Bereiche treten optisch zurück

Highlighter setzt man also dort ein, wo Ihr Gesicht natürlicherweise Licht „fängt“ – oder wo Sie bewusst Akzente setzen möchten. Entscheidend ist die Menge: Ein feiner Schimmer wirkt edel, ein stark glänzender Film lässt die Haut im schlimmsten Fall speckig oder überladen erscheinen.


Die idealen Stellen: Wo Highlighter Ihren Look am schönsten unterstützt

Je nach Gesichtsform, Stil und Anlass können Sie Schwerpunkte variieren. Einige Bereiche funktionieren bei den meisten Gesichtern sehr gut:

1. Oberer Wangenknochen
Der Klassiker: Eine kleine Menge am höchsten Punkt des Wangenknochens, leicht zur Schläfe hin ausgeblendet, lässt das Gesicht sofort frischer und definierter wirken.

2. Nasenrücken (optional)
Ein schmaler, zarter Streifen auf dem Nasenrücken kann die Nase optisch strecken und schmaler wirken lassen. Die Spitze sollten Sie eher aussparen oder nur minimal betonen – sonst wirkt die Nase schnell glänzend statt konturiert.

3. Amorbogen (über der Oberlippe)
Ein Hauch Highlighter auf dem Bogen über der Oberlippe lässt die Lippen voller erscheinen. Hier wirklich sparsam arbeiten, weil dieser Bereich schnell fettig und geschminkt aussehen kann.

4. Brauenbogen
Unter dem höchsten Punkt der Augenbraue aufgetragen, öffnet Highlighter den Blick, hebt die Brauenpartie leicht an und sorgt für einen wacheren Ausdruck.

5. Innerer Augenwinkel
Ein kleiner Tupfer im inneren Augenwinkel nimmt Müdigkeit aus dem Blick und lässt die Augen klarer und strahlender erscheinen – besonders hilfreich nach kurzen Nächten oder langen Tagen.


Typische Stolperfallen – und wie Sie sie vermeiden

Damit aus Glow kein unruhiger Glanzfilm wird, lohnt sich ein Blick auf die häufigsten Fehler:

Zu viel Produkt
Highlighter soll Licht einfangen, nicht wie eine durchgehende Metallic-Schicht wirken. Wenn der Schimmer schon aus normaler Entfernung sehr präsent ist, ist meist zu viel Produkt im Spiel.

Falsche Stellen bei öliger Haut
Neigt Ihre Haut ohnehin zum Glanz, sind Stirnmitte, Nasenspitze oder Kinn oft keine idealen Zonen für zusätzlichen Schimmer. Dort wirkt der Teint schnell fettig statt frisch.

Grober Schimmer bei sichtbaren Poren
Grobe Glitzerpartikel betonen Poren, Linien und Unebenheiten. Feine, gut gemahlene Schimmertexturen sind deutlich schmeichelhafter und wirken moderner.

Unblended Ränder
Scharfe Kanten oder „Highlighter-Flecken“ lassen das Make-up unruhig und fleckig erscheinen. Übergänge sollten so gut verblendet sein, dass der Highlighter eher wie ein Lichtreflex wirkt als wie ein aufgemalter Streifen.


Wie viel Highlighter ist sinnvoll? Praxistipps für Alltag und Abend

Weniger ist mehr – vor allem im Alltag

  • Starten Sie mit einer sehr kleinen Menge, etwa stecknadelkopfgroß
  • Lieber in dünnen Schichten arbeiten und langsam steigern
  • Im Tageslicht kontrollieren, ob der Glow noch natürlich wirkt

Für Büro & Alltag

  • Beschränken Sie sich auf 1–2 Zonen, zum Beispiel Wangenknochen und innerer Augenwinkel
  • Setzen Sie auf feinen, subtilen Schimmer statt auf intensiven Wet-Glow

Für Abendlooks oder Fotos

  • Hier dürfen Sie etwas großzügiger sein und mehrere Bereiche betonen
  • Besonders Wangenknochen, Amorbogen und Brauenbogen kommen auf Fotos gut zur Geltung
  • Trotz stärkerer Intensität sollten die Ränder sauber verblendet sein – strahlend, aber nicht maskenhaft

Grundregel für die Menge
Ihr Highlighter sollte in normalem Licht vor allem dann sichtbar werden, wenn Sie den Kopf leicht bewegen und das Licht ihn trifft. Ist der Effekt schon im Stillstand sehr dominant, lohnt es sich, die Menge zu reduzieren.


Kurz zusammengefasst

Highlighter setzt Lichtpunkte und verleiht dem Gesicht mehr Frische und Kontur. Bewährte Bereiche sind Wangenknochen, innerer Augenwinkel, Brauenbogen, Amorbogen und – sehr dezent – der Nasenrücken. Entscheidend ist nicht die Zahl der Produkte, sondern die Zurückhaltung: minimal auftragen, gut verblenden und die Stärke dem Anlass anpassen. So wirkt der Glow gepflegt, nicht überladen.


Ähnliche Fragen

Trusted Shops Käuferschutz +

Ihr Einkauf ist kostenlos mit dem Trusted Shops Käuferschutz bis € 2.500,00 versichert.

Zertifikat anzeigen