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Bvlgari Man Black Orient, der holzig-ledrige Herrenduft

Der orientalisch-würzige Herrenduft Bvlgari Man Black Orient kam 2016 auf den Markt. Für den orientalischen Charakter sorgt in der Kopfnote das südostasiatische Ingwergewächs Kardamom mit seiner unverkennbaren warm-pfeffrigen Note. Aromatischer, eigens für Bvlgari gebrannter Rum akzentuiert das Gewürz und verleiht dem Duft den spezifisch maskulinen Körper. In der Herznote geht die saudi-arabische Taif-Rose mit der auch Josefstab genannten mexikanischen Tuberose eine interessante Verbindung ein. Die beiden süß-blumigen Düfte harmonieren trotz (oder wegen) ihrer unterschiedlichen Herkunftsländer erstaunlich gut. Nebenbei sorgen sie für den zeitgemäß androgynen Touch des Duftes.

Kopfnoten:
Herznoten:
Basisnoten:

Leder und Holz in der Basisnote definieren als Kontrapunkt die Maskulinität des Dufts. Hierbei ist Leder für den animalischen Aspekt zuständig, während Holz seine trockene, markante Note hinzufügt. Zudem sind diese Komponenten für Haltbarkeit sowie die Sillage, also die Verteilung im Raum, zuständig. Dank seiner warmen Note eignet sich Man Black Orient eher für die kälteren Jahreszeiten. Auf den Tagesablauf gesehen, funktioniert der Duft wegen seiner besonderen Komposition vor allem Abends und bei besonderen Gelegenheiten. Sofern er zum Typ passt, lässt Man Black Orient sich selbstverständlich auch im Sommer sowie tagsüber tragen.

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Bvlgari Man Black Orient positiv
4 oder 5 Sterne

5 von 5 Sternen — basierend auf 6 Kundenmeinungen

Kommentar von vom
Genialer männlicher Duft
Hab den Duft für meinen Liebsten gekauft - sehr männlich und markant, holzig. Er ist ebenso begeistert wie ich. Würde den Duft ohne Weiteres wiederkaufen.
Kommentar von vom
schöner Duft
Bin von Bulgari noch nicht enttäuscht worden, riechen bisher alle sehr gut. Nicht zu süß, sehr angenehm. Sonst alles gut, Lieferung sehr schnell, Preis war ein Schnäppchen.
Kommentar von vom
Toller Duft
Ein toller orientalischer Duft. Gehört ab sofort zu meinen neuen Lieblingssorten. Sehr schöner Flacon in Schwarz und Gold. Luxus pur. Weil Mann es sich wert ist!

Star-Parfumeur Alberto Morillas kreierte Bvlgari Man Black Orient

Im heißen südspanischen Sevilla wurde Alberto Morillas, der Schöpfer von Bvlgari Man Black Orient, 1950 geboren. Er besuchte 2 Jahre die École des Beaux-Arts in Genf als Kunststudent. Wie er am 29.11.2012 in einem Interview mit Blick-Reporterin Gabriele Haschke erzählte, gab ein Artikel in der Vogue mit Jean-Paul Guerlain den Ausschlag für seinen Wunsch Parfumeur zu werden. In diesem Artikel berichtete Guerlain, wie er sein erstes eigenes Parfum Vetiver entwickelt hatte. Der 20-jährige Morillas war hiervon derart fasziniert, dass er sich spontan beim Genfer Dufthersteller Firmenich bewarb - und akzeptiert wurde.

Dort lernte er in den nächsten Jahren das Handwerk eines Parfumeurs von der Pike auf. Sein erstes Parfum, das allerdings nie zur Serienreife kam, kreierte er drei Jahre später. Der große Durchbruch gelang Morillas mit dem ersten Unisex-Duft überhaupt, mit CK One für Calvin Klein. Die Liste mit weiteren Düften umfasst bis 2016 weit über 250 Kreationen. Von A wie Aqua di Giò über Hervé, Lanvin und Trussardi bis hin zu Uomo, Versace und Zara Man Winter reicht die Palette seiner Kompositionen. Die Liste seiner Auftraggeber liest sich dabei wie das Who's Who prominenter Designer und Labels.

Für jede seiner Kreationen benötigt der Künstler durchschnittlich zwei Jahre, wobei er seine Inspiration aus verschiedenen Quellen schöpft. Hierzu zählen sowohl der Duft der Frau, die er liebt, als auch Garten, Blumen und Natur allgemein. Außer für Bvlgari erschuf Alberto Morillas Düfte für Marken wie Kenzo, Armani und Nina Ricci. An seinem Beruf schätzt Morillas die Möglichkeit, mit seinen Kompositionen Träume zu erwecken und bestimmte Stimmungen hervorzurufen. Ob seine Düfte erotisch oder frisch, blumig, würzig oder orientalisch ausfallen, Morillas ist ein Meister seines Fachs und einer der ganz großen am Parfumeurshimmel.

Flakon von Bvlgari Man Black Orient begeistert mit nordisch-unterkühlter Optik

Im Gegensatz zum orientalischen Charakter von Bvlgari Man Black Orient mit seinen üppigen Assoziationen wirkt der Flakon des Duftes eher nordisch-unterkühlt. Hierzu trägt die dezente, klarlinige Formensprache ebenso bei wie die puristische Farbgebung. Erstere kommt, mit Ausnahme des minimal ovalen Aufsatzes, ausschließlich mit gebrochenen rechten Winkeln aus. Der obenauf sitzende Pumpzerstäuber fällt etwas breiter aus als gewohnt, was ein punktgenaues Aufsprühen erleichtern kann.

Auf klassische Eleganz setzt die Farbkombination aus mattem Schwarz mit glänzendem Roségold. Neben der ästhetischen erfüllt die Farbwahl einen weiteren Zweck: durch die dunkle Tönung bleibt der Inhalt deutlich länger vor schädlichem Sonnenlicht geschützt als in einem durchsichtigen Behältnis. Auch materialtechnisch gesehen, bilden der Korpus aus Glas und der Pumpzerstäuber aus beschichtetem Kunststoff einen spannenden Kontrast. Optisch sowie haptisch deutet der Flakon auf den Charakter des Inhaltes mit seinen einerseits blumigen, andererseits würzig-holzigen und animalischen Komponenten hin.

Französisches Model ist Werbegesicht für Bvlgari Man Black Orient

Als Gesicht seiner Kampagne für Bvlgari Man Black Orient konnte das Label Patrick Petitjean gewinnen. Das begehrte französische Model stand unter anderem bereits für H&M und für Navyboot von Cheaney vor der Kamera. Der sehr kurze Werbespot lehnt sich inhaltlich und formal an die vorausgegangenen Spots zu Man in Black und Man in Black Cologne an.

Zunächst ist das Profil von Patrick Petitjean zu sehen, der einen sehr gekonnten Augenaufschlag direkt in die Kamera zeigt. Hierauf folgen Aufnahmen von schwarzer Lava an vom tosenden Meer umspülten Küstenabschnitten. Diese Küste scheint sich auf der vulkanischen Mittelmeerinsel Stromboli zu befinden. Wie Parfumeur Alberto Morillas in einem auf französisch produzierten Clip der Bvlgari-Homepage erzählt, kam die Inspiration zu Man Black Orient aus eben jenen Vulkanen samt ihrer kraftvollen Ausstrahlung. Genau diese wollte Alberto Morillas mit seiner Komposition einfangen.

Patrick Petitjean übernimmt demnach die Rolle des römischen Gottes Vulcanus. Vulcanus als Gott des Feuers, der Schmiede und aller verwandten Berufe ist der Nachfolger des griechischen Gottes Hephaistos, der sich durch Klugheit, Friedfertigkeit sowie Schroffheit auszeichnet. Das Spielen mit mythologischen Elementen demonstriert den Stolz des Labels auf seine italienischen Wurzeln. Hinweise auf Land und Kultur, wie die Wahl des Drehortes und der Bezug auf die römische Mythologie, ziehen sich durch die gesamte Kampagne.

Der Schwerpunkt des Werbespots liegt auf dem Zusammenstoß der Elemente Wasser und Feuer (symbolisiert durch die Lava eines längst vergangenen Vulkanausbruchs). Dieser Kontrast zwischen zwei Urgewalten, die sich trotz ihrer ewigen Kämpfe nie besiegen können, kennzeichnet auch - in übertragener Form - die Ausprägung von Man Black Orient mit seinen stark kontrastierenden Komponenten.